In einer berühmten Kirche auf Rhodos dürfen Touristen nicht mehr heiraten - das haben sie einem skandalösen Foto zu verdanken

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RHODES PAUL
Hier dürfen Touristen nicht mehr heiraten - das haben sie einem skandalösen Foto zu verdanken. | KarelGallas via Getty Images
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  • Der Bischof von Rhodos hat ausländischen Paaren verboten, in einer berühmten Kirche zu heiraten
  • Der Grund: Ein Blowjob-Hochzeitsfoto eines britischen Paares vor der Kirche
  • Hunderte Heiratswillige sind von dem Verbot betroffen

Hunderte Heiratswillige aus aller Welt lassen sich jedes Jahr in der St. Paul Kirche auf der griechischen Insel Rhodos trauen. Doch damit soll es nun vorbei sein.

Denn der Bischof von Rhodos hat nun nach Berichten von britischen Medien ausländischen Paaren verboten, an dem idyllischen Ort zu heiraten.

Schuld daran ist wohl ein Hochzeitsfoto, das ein Hochzeitspaar bei einem simulierten Blowjob zeigt - mit der berühmten Kirche im Hintergrund.

"Wir dürfen dieses widerliche Verhalten nicht dulden“

Ein Affront für die griechischen Kirchenoberen und die Gläubigen. Das Foto hatte das britische Paar nach der Hochzeit bei Facebook hochgeladen. Es zeigt den Bräutigam mit heruntergelassenen Hosen und hochgereckter Faust, während die Braut vor ihm kniet und einen Blowjob simuliert.

Auf Facebook zog das Foto die Aufmerksamkeit tausender Internet-Nutzer auf sich und gelangte auch in die griechischen Medien. Giorgos Eleftheriou, Präsident der Lindos Gemeinschaft auf Rhodos, sagte der britischen "Times": "Wir sind Griechen und wir schätzen unsere Traditionen und die Heiligkeit unserer religiöser Stätten. Wir dürfen dieses widerliche Verhalten nicht dulden.“

Und er fügte hinzu: "Schande über die Beiden, die diesen Schaden angerichtet haben."

Böse Folgen für Heiratswillige und die Einwohner von Rhodos

Nun stehen hunderte Paare, die in den nächsten Jahren in der besagten Kirche heiraten wollen, vor einem großen Problem. Laut einem Bericht des "Independent" haben schon einige Betroffene die Hochzeit abgesagt und suchen nach Alternativen. Andere warten voller Angst auf die endgültige Entscheidung des Bürgermeisters von Rhodos, die in etwa einer Woche getroffen werden soll.

Das Verbot hat nicht nur Folgen für die Heiratswilligen, sondern auch für die Bewohner der griechischen Insel, deren Einkommen stark vom Tourismus abhängt.

Die Braut auf dem verhängnisvollen Foto sagte der "DailyMail" zu der von ihr und ihrem Mann ausgelösten Misere: "Wir haben es doch nur als Witz gemeint."

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(jg)

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