Nelly: Mutmaßliches Vergewaltigungsopfer will nicht mehr aussagen

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Beteuerte von Beginn an seine Unschuld: Rapper Nelly

Vor genau einer Woche (07. Oktober) wurde Rap-Star Nelly (42, "Country Grammar") vorübergehend festgenommen. Eine Frau hatte ausgesagt, dass der Musiker sie in seinem Tourbus sexuell angegriffen und vergewaltigt haben soll. Kurze Zeit später wurde er wieder freigelassen und bestritt umgehend die Vorwürfe. Nun scheint es, dass es gar nicht zu einer Anklage kommen wird. Denn wie das US-Promi-Portal "TMZ" berichtet, wolle das mutmaßliche Opfer selbst nicht mehr gegen den Rapper aussagen und hoffe, dass die Ermittlungen eingestellt werden.

Laut "TMZ" habe Karen Koehler, die Anwältin der Frau, der Polizei in Auburn im US-Bundesstaat Washington gesagt, dass sie die Ermittlungen gegen Nelly einstellen solle. Ihre Mandantin werde nicht mehr gegen den Musiker aussagen. Die Frau habe das Gefühl, vom System im Stich gelassen worden zu sein und dass sie gegen so eine Berühmtheit, wie den Rapper nicht ankommen könne. "Wer wird ihr glauben? Die Menschen sagen jetzt schon furchtbare Dinge über sie. Sie kann nicht damit umgehen. Sie ist dabei, daran zu zerbrechen", zitiert das Blatt die Anwältin.

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Besonders getroffen habe die Frau, dass die Polizei den Medien von ihrem Treffen erzählt habe - obwohl ihr versichert wurde, dass niemand davon erfahren würde, bis die Untersuchungen abgeschlossen seien. Allerdings: Die Tatsache, dass die Frau nicht mehr aussagen will, machen weitere Schritte der Staatsanwaltschaft schwierig, aber nicht gänzlich unmöglich.

Nellys Anwalt fordert eine Entschuldigung

Auch Nellys Anwalt Scott Rosenblum hat sich mittlerweile zu Wort gemeldet und sagte gegenüber "TMZ": "Nach dem die Anschuldigungen genauer untersucht wurden, wurden sie als das entlarvt, was sie waren: eine Erfindung." Er verlange zudem eine öffentliche Entschuldigung der Frau und werde Nelly den Rat geben, zivilrechtliche Schritte gegen sie einzuleiten.

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