Wie der US-Sender NBC die Missbrauchs-Verbrechen des Hollywood-Produzenten Harvey Weinstein vertuscht hat

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  • Der NBC-Reporter Ronan Farrow hat seit Anfang des Jahres ĂŒber FĂ€lle von sexuellem Missbrauch durch Hollywood-Produzent Harvey Weinstein recherchiert
  • Eine Recherche der HuffPost US zeigt nun: Farrows Sender blockierte monatelang die Veröffentlichung seiner Erkenntnisse
  • Farrow sah deswegen keine andere Möglichkeit, als sein Material einer anderen Medienorganisation zu ĂŒbermitteln

Die EnthĂŒllung der sexuelle Übergriffe von Hollywood-Produzent Harvey Weinstein auf junge Frauen empört ganz Amerika. Vor knapp einer Woche berichtete erstmals die "New York Times" ĂŒber die Taten des 65-JĂ€hrigen.

Dabei hÀtte die Story schon vor Monaten ans Licht kommen können.

Denn Mitte August gelang es Ronan Farrow, einem Reporter des US-Senders NBC News, eine Frau zu interviewen, die berichtete, von Weinstein vergewaltigt worden zu sein. Sie stimmte einem Interview vor laufender Kamera zu, dabei wurde ihre IdentitÀt allerdings nicht preisgegeben. Zu sehen war nur ihre Silhouette.

â–ș Es war ein SchlĂŒsselmoment in einem aufgeheizten, monatelangen Prozess der Berichterstattung zu einer Story, die eine ganze Generation von Hollywoodreportern und Medienangehörigen schockiert.

Doch eine Recherche der HuffPost belegt nun: Der Reporter Farrow wurde von NBC News abgehalten, seine Recherche zu senden. Der Sender versuchte aktiv, die Verbrechen von Harvey Weinstein zu vertuschen.

NBC verlangte von Farrow, die Arbeit an der Weinstein-Story einzustellen

Farrow hatte eine Menge Material gesammelt: Im MĂ€rz dieses Jahres gelangte er an eine brisante Tonbandaufnahme. Darin gab Weinstein zu, ein italienisches Model begrapscht zu haben.

Außerdem hatte der Reporter Interviews mit ehemaligen engen Mitarbeitern von Weinstein gefĂŒhrt, die zahlreiche sexuelle Übergriffe bestĂ€tigten.

Doch das reichte offenbar nicht. Dem Reporter waren durch einen NBC-News-Erlass die HĂ€nde gebunden: Ihm wurde mitgeteilt, dass es nicht genĂŒgend Beweise gebe, um seine Weinstein-Story zu senden, so berichten es vier Quellen der HuffPost.

Außerdem teilte ihm der Sender mit, dass der Reporter seine Arbeit an der Story einstellen solle. NBC versuchte, das Interview mit der Frau, die Harvey Weinstein der Vergewaltigung beschuldigte, zu verhindern.

Farrow wurde verboten, fĂŒr das Interview auf Mitarbeiter und Equipment von NBC zurĂŒckzugreifen. Außerdem musste er seine Zugehörigkeit zu NBC verschweigen. Also bezahlte Farrow eine Filmcrew und Equipment aus eigener Tasche, um das Interview zu filmen.

â–ș Als ein NBC News-Projekt war Farrows Story praktisch tot. Erst spĂ€ter erhielt er die Erlaubnis, die Story ĂŒber eine andere Medienorganisation zu veröffentlichen.

NBC-Chef bestreitet Versuche der Vertuschung

Die Story, die schließlich dabei herauskam, wurde am Dienstag von dem US-Magazin "New Yorker" veröffentlicht.

Es war ein gigantischer Scoop. Gleich mehrere Frauen beschuldigten Weinstein darin der Vergewaltigung oder anderer sexueller BelÀstigungen. Dazu kam noch die Tonaufnahme von Weinstein selbst, auf der er sexuelle BelÀstigung zugab.

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Eine Tonbandaufnahme, auf der Harvey Weinstein mit einem jungen Model in einem Hotelzimmer streitet, war auch Teil der Reportage von "The New Yorker"

Am Mittwoch sagte NBC-PrĂ€sident Noah Oppenheim: "Der Gedanke, dass wir versuchen wĂŒrden, eine mĂ€chtige Person zu decken, verletzt uns alle zutiefst. Wir alle haben diese Geschichte gejagt, wollten die Fakten festnageln, aber letztendlich waren es nicht wir, die die Geschichte an die Öffentlichkeit gebracht haben.“

Dann schlug er einen reumĂŒtigen Ton an und erklĂ€rte, die Story sei bei NBC eines natĂŒrlichen Todes gestorben. "Wir waren im Sommer an einem Punkt angelangt, an dem wir als Organisation das GefĂŒhl hatten, dass wir nicht ĂŒber all die Einzelteile verfĂŒgten, die fĂŒr eine Veröffentlichung nötig gewesen wĂ€ren.“

â–ș Interviews mit 12 Personen, innerhalb und außerhalb von NBC, die Kenntnisse von den HintergrĂŒnden zu Farrows Story hatten, legen allerdings einen anderen Schluss nahe.

Hochrangige NBC-Mitarbeiter blockierten die Veröffentlichung von Farrows EnthĂŒllungen

Alle Quellen, die mit der HuffPost gesprochen haben, baten darum, anonym zu bleiben: Weil sie nicht die Erlaubnis hatten, mit den Medien ĂŒber die Geschichte zu sprechen, oder aber aus Angst vor NBC.

Diese Quellen berichteten ausfĂŒhrlich von einem monatelangen Kampf innerhalb von NBC News, bei dem Oppenheim und andere hochrangige NBC-Mitarbeiter Farrows Story durch Zweifel und UnschlĂŒssigkeit blockierten.

Schließlich nahmen diese Zweifel und Bedenken auch einen persönlichen Ton an. Es war schwer zu sagen, wo die Versuche von Weinsteins Team, die Story zu diskreditieren, aufhörten und die Blockaden durch NBC News begannen.

Laut einer Vielzahl von Quellen, die an der abgebrochenen Story mitgearbeitet hatten, erklĂ€rte Oppenheim bezĂŒglich Farrow, dass dieser sich in einem Interessenskonflikt befĂ€nde.

Genau das hatten Weinsteins AnwĂ€lte in einer Beschwerde gegenĂŒber NBC zur Sprache gebracht: Dass Farrow sich in einem Interessenskonflikt befĂ€nde, da Weinstein Farrows Vater, zu dem dieser ein schlechtes VerhĂ€ltnis habe, zu einem neuen Karrierehoch verholfen habe.

Farrows Geschichte wurde mehrmals ĂŒberprĂŒft

Sein Vater ist der Regisseur Woody Allen. Weinsteins AnwÀlte nutzten spÀter abermals eine Àhnliche Strategie, als die Story beim "New Yorker" landete.

Das Magazin, das fĂŒr sein strenges Fact-Checking bekannt ist, konnte jedoch keinen Interessenkonflikt Farrows erkennen.

Farrow, der bereits im Januar mit der Arbeit an der Story begonnen und bis Juli mindestens acht Frauen interviewt hatte, wurde von unabhĂ€ngiger Stelle zweimal bestĂ€tigt, dass die Story "berichtenswert“ sei.

â–ș Das heißt, dass die Story den harten Fakten-Check von NBC und auch die entsprechende juristische PrĂŒfung bestanden hatte. Das berichten vier Personen, die ĂŒber detaillierte Kenntnisse dieser Prozesse verfĂŒgen.

Außerdem wurde eine weitere Investigativjournalistin von NBC darum gebeten, Farrows Arbeit zu ĂŒberprĂŒfen. Ihre ÜberprĂŒfung ergab keine Bedenken, so die vier Quellen.

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Ronan Farrow wurde Berichten zufolge von NBC-Bossen gesagt, dass seine Weinstein-Story zu lĂŒckenhaft sei, um sie zu senden.

Farrow gelangte an brisantes Material ĂŒber Weinstein

Farrow landete seinen ersten großen journalistischen Coup bereits im Januar. Ein Interview vor laufender Kamera mit der Schauspielerin Rose McGowan. WĂ€hrend des Interviews beschuldigte die Schauspielerin Harvey Weinstein der sexuellen BelĂ€stigung als sie 23 Jahre alt war.

Die "Times" berichtete, dass McGowan die Anschuldigungen gegen Weinstein gegen Zahlung von 100.000 Dollar im Jahr 1997 beigelegt hĂ€tte. Schließlich entzog McGowan NBC die Genehmigung, das Material zu senden, nachdem ihr von Weinstein mit rechtlichen Schritten gedroht worden war.

Im MÀrz erhielt Farrow dann eine Tonaufnahme, auf der Weinstein zugab, das italienische Model Ambra Battilana Gutierrez sexuell belÀstigt zu haben.

Einen Tag, nachdem Gutierrez der New Yorker Polizei von Weinsteins Übergriffen berichtet hatte, wurde das Tonband aufgenommen. Die New Yorker Polizei verkabelte Gutierrez und so konnte eine anschließende Unterhaltung zwischen Gutierrez und Weinstein im Tribeca Grand Hotel in New York aufgezeichnet werden.

Auf dem Band ist zu hören, wie Weinstein Gutierrez drÀngt, zu ihm ins Hotelzimmer zu kommen. Am Ende der angespannten Unterhaltung gibt er zu, Gutierrez sexuell belÀstigt zu haben.

Als Gutierrez Weinstein fragt, warum er am Tag zuvor ihre BrĂŒste berĂŒhrt habe, antwortet dieser:

"Oh bitte, es tut mir Leid, komm einfach rein.“ Und weiter: "Ich bin das gewohnt. Jetzt mach schon. Bitte.“ Gutierrez fragt: "Du bist das gewohnt?“ Und Weinsteins Antwort: "Ja, ich mach’s nicht wieder.“

Die Veröffentlichung sollte andere ermutigen, an die Öffentlichkeit zu gehen

Zwei Jahre lang haben Reporter verschiedener Medienunternehmen versucht, das brisante Tonband in die HĂ€nde zu bekommen. FĂŒr viele Medien wĂ€re allein das schon eine Story wert.

Und selbst wenn NBC das Band als nicht sendenswert abgetan hÀtte, so hÀtte NBC die Story immer noch online veröffentlichen können.

Das ist ein Weg, den Farrow zusammen mit Rich McHugh, einem Investigativproduzenten von NBC, ebenfalls in Betracht gezogen hatte. TatsĂ€chlich wollte Farrow sein Material nur irgendwie veröffentlichen, in der Hoffnung, dass dadurch auch andere Frauen ermutigt wĂŒrden, an die Öffentlichkeit zu gehen.

â–ș Im April hatte NBC News zwei dicke Dinger in der Tasche: Ein Kamerainterview mit Rose McGowan und das explosive Tonband, auf dem Weinstein die sexuelle BelĂ€stigung eingestand.

Aber Farrow wurde von mehreren hochrangigen NBC-Produzenten mitgeteilt, dass sein Material und die Interviews fĂŒr einen TV-Bericht nicht ausreichen wĂŒrden.

Vier Quellen berichten, dass Farrow und McHugh außerdem einen ausfĂŒhrlichen Artikel vorbereitet hĂ€tten, der ĂŒber die NBC-News-Website veröffentlicht werden sollte. Aber dazu sollte es nicht kommen.

Farrow sollte die Arbeit an der Story einstellen

Im Juli hatte Farrow schließlich seine hochexplosive Story ĂŒber Weinstein zusammengestellt. Sie beinhaltete Videointerviews mit Personen, die Weinstein beschuldigten, sowie mit vier weiblichen und vier mĂ€nnlichen Ex-Mitarbeitern von Miramax und Weinsteins eigener Firma.

Zu diesem Zeitpunkt waren Farrow und McHugh bereit, ihre Story weiter voranzutreiben. Seitens NBC wurde ihnen jedoch gesagt, dass der NBC News-Vorsitzende Andy Lack erst sein OK fĂŒr die Story geben mĂŒsse.

Außerdem mĂŒsse die Story noch einmal von Steve Burke ĂŒberprĂŒft werden, dem VizeprĂ€sidenten von Comcast und PrĂ€sidenten und Vorstandsvorsitzenden von NBC Universal.

â–ș Eine so eingehende ÜberprĂŒfung ist ungewöhnlich. Das berichten drei NBC News-Mitarbeiter, die noch nie davon gehört hatten, dass Burkes BĂŒro eine Story im Vorfeld ĂŒberprĂŒfen mĂŒsse.

Im August wurde Farrow mehrfach von NBC mitgeteilt, dass er seine Arbeit an der Story einstellen solle. So berichten es vier Insider. Das brachte Farrow in eine untragbare Position.

"VorzeigestĂŒck fĂŒr guten investigativen Journalismus"

Eine der Personen, die Farrow vor laufender Kamera interviewt hatte, war Ken Aluetta, ein erfahrener Journalist. Zu Beginn seiner Karriere hatte Aluetta ebenfalls versucht, eine Story ĂŒber Weinsteins Taten zu bringen.

Laut zwei HuffPost-Informanten, die dieses Interview kennen, sowie eines Berichts in leicht anderer Form auf der Website "Daily Beast", sagte Aluetta, nachdem er Farrows Material gesehen hatte, sinngemĂ€ĂŸ: "Wenn NBC die Beweise, ĂŒber die Ronan verfĂŒgt, zurĂŒckhĂ€lt, dann wirft das kein gutes Licht auf das Unternehmen und es ist ein riesiger Skandal.“

â–ș Schließlich ĂŒbergab Farrow sein Material "The New Yorker". Das Magazin brachte Farrows Scoop am Montag, nachdem die Story einer eingehenden PrĂŒfung durch die Redakteure und Fakten-Checker unterzogen wurde.

"Als Ronan Farrow vor zwei Monaten an uns herantrat, hatte er schon sehr sorgfĂ€ltige journalistische Arbeit geleistet“, sagt David Remnick, Chefredakteur des "New Yorker". "Und mit unglaublich harter Arbeit und der Zusammenarbeit von all den Kollegen hier beim 'New Yorker', hat er dem Bericht noch mehr Fakten hinzugefĂŒgt, so dass er veröffentlicht werden konnte. Es ist ein VorzeigestĂŒck fĂŒr guten investigativen Journalismus.“

NBC hielt sich auch nach der Veröffentlichung zurĂŒck

NBC reagierte wortkarg auf Ă€hnliche Berichte ĂŒber Weinstein auf anderen MedienkanĂ€len. Am vergangenen Donnerstag, als die "New York Times" zum ersten Mal ĂŒber Weinsteins lange Historie angeblicher sexueller Übergriffe berichtete, brachten auch CBS und ABC die Geschichte in den Abendnachrichten.

Doch NBC hielt sich auffĂ€llig still zurĂŒck und ĂŒberließ den Konkurrenten das Feld. Obwohl NBC sieben Stunden Zeit gehabt hĂ€tte, eine Story zusammenzustellen, fehlte das Thema Weinstein gĂ€nzlich in den NBC Nightly News (der Artikel in der "New York Times" war um 11 Uhr am Vormittag erschienen).

Einige NBC-Quellen berichten, dass der Sendeplan zum Bersten gefĂŒllt war mit Eilmeldungen, zum Beispiel ĂŒber die Amoktat von Las Vegas und die Tatsache, dass US-Außenminister Rex Tillerson Donald Trump als "Idioten“ bezeichnet habe.

â–ș Es gab aber trotzdem noch Platz fĂŒr einen Bericht ĂŒber die sexistischen Bemerkungen des Footballspielers Cam Newton gegenĂŒber einer Reporterin und die Nominierten fĂŒr die Rock and Roll Hall of Fame.

Zwei Quellen, die mit der Produktion vertraut sind, gaben gegenĂŒber der HuffPost an, dass Oppenheim die finale Entscheidung getroffen habe, Weinstein nicht in das Programm aufzunehmen. Den Mitarbeitern gegenĂŒber sagte er, dass Weinstein keine Person von nationaler Bekanntheit sei.

Als am Wochenende Lorne Michaels, der Produzent von "Saturday Night Live“ dafĂŒr kritisiert wurde, dass er in der Sendung keine Weinstein-Witze aufgenommen habe, sagte er der "Daily Mail", dass das "eine New York-Sache“ sei. Damit argumentierte er Ă€hnlich wie Oppenheim.

NBC-Insider berichteten der HuffPost derweil, dass sich einige Mitarbeiter jetzt fragen, ob es sich dabei um eine interne NBC-Phrase handelt, die NBC-Bosse nutzen, um das Fehlen der Weinstein-Berichterstattung zu rechtfertigen.

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NBC-PrĂ€sident Noah Oppenheim: “Der Gedanke, dass wir eine mĂ€chtige Person decken wĂŒrden, verletzt uns alle zutiefst“

Verpasste Chance, eine große Story zu bringen

Am nĂ€chsten Morgen wurde NBC erneut von seinen Konkurrenten abgehĂ€ngt. "Good Morning America“ auf ABC brachte einen zehnminĂŒtigen Bericht ĂŒber Weinstein und in "This Morning“ auf CBS war ein fĂŒnfminĂŒtiger Bericht zu sehen.

Die "Today“-Show auf NBC wartete lediglich mit Nachrichtensprecher Craig Melvin auf, der von einem Teleprompter einen Bericht dazu ablas, wie Weinstein die gegen ihn vorgebrachte Anschuldigungen, von denen in der "Times" zu lesen war, weit von sich wies.

Die Nachricht, dass NBC im Besitz des Tonbands war, auf dem Weinstein sexuelle BelĂ€stigung zugab, schockierte und frustrierte NBC-News-Mitarbeiter, die mit der HuffPost sprachen. Sie sagten, die Stimmung sei angesichts der verpassten Chance, diese große Story zu bringen, auf dem Tiefpunkt.

â–ș Viele Personen, die mit der HuffPost sprachen, erinnerte diese Geschichte an ein anderes Mal, als NBC nicht die Chance ergriff, eine Story ĂŒber einen Mann zu bringen, der sexuelle BelĂ€stigung eingestand.

Im Oktober 2016 war NBC News im Besitz des nun berĂŒhmt-berĂŒchtigten "Access Hollywood“-Tonbands von Donald Trump, auf dem er zugab, dass er Frauen gerne in den Schritt griff.

Zwar war das Material im Besitz von NBC, veröffentlicht wurde der Artikel jedoch von der "Washington Post".

Dieser Artikel erschien zuerst bei der HuffPost USA und wurde von Cornelia LĂŒttmann aus dem Englischen ĂŒbersetzt.

➚ Mehr zum Thema: Klum Ă€ußert sich zum Weinstein-Skandal: "Nicht nur in Hollywood"

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(jg)

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