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13/10/2017 20:57 CEST | Aktualisiert 14/10/2017 07:22 CEST

"Blackout" ist einsatzbereit: Hightech-Graphitbombe könnte Nordkorea den Strom abdrehen

  • Südkorea bereitet sich auf einen Krieg mit Nordkorea vor

  • Zu diesem Zweck wurde nun eine High-Tech Graphit-Bombe entwickelt

  • Wieso diese Nordkorea besonders hart treffen könnte, seht ihr oben im Video

Südkorea soll eine Graphitbombe entwickelt haben, die im Falle eines Krieges zum Einsatz kommen könnte, um Nordkorea den Strom abzudrehen. Laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur “Yonhap” bestätigte dies ein Militärsprecher am Sonntag.

Die Bombe wurde im Rahmen des "Kill Chain"-Programms entwickelt, einer Reihe an Präventivschlag-Maßnahmen gegen Nordkorea.

Ein Angriff auf das gesamte Energienetz, für Menschen aber harmlos

Sie gibt bei einer Explosion eine Mischung aus Graphitstaub und Kohlenstofffasern frei, die in der Nähe von Elektronik zu Kurzschlüssen und Überspannungen führt. Gegen eingedämmte Kabel ist die Bombe allerdings machtlos. Für Menschen soll die Bombe nicht gefährlich sein.

Bereits im Golfkrieg eingesetzt

Zum ersten Mal wurde eine solche Bombe im Golfkrieg eingesetzt. Die “Graphit-Bombe”, oder auch “Blackout-Bombe” genannt, kam in den Jahren 1990 und 1991 zum Einsatz. Das US-Militär unterbrach mit ihrer Hilfe knapp 85 Prozent der irakischen Energieversorgung.

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(jg)

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