Es dauerte mehrere Wochen: Potsdamer soll das Baby seiner Freundin ermordet haben

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Es dauerte mehrere Wochen: Potsdamer soll das Baby seiner Freundin ermordet haben | iStock
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  • Ein 37 Jahre alter Mann steht derzeit vor dem Potsdamer Landgericht
  • Er soll das Kind seiner Lebensgefährtin ermordet haben – wohl aus niederen Beweggründen

Ein 37-Jähriger muss sich vor dem Potsdamer Landgericht für den Tod eines Säuglings verantworten. Der Verdächtige war der Lebensgefährte der Mutter des Kindes. Der tragische Tod ereignete sich bereits im Jahre 2014.

Bis vor kurzem ist die Polizei allerdings von einem Unfall ausgegangen. Dann jedoch kam heraus, dass dem Kind ein tödlicher Medikamentenmix verabreicht wurde - gemischt in den Babybrei und den Tee des Jungen. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

Zuvor hatte der Angeklagte behauptet, das Kind habe die ihm verschriebenen Medikamente gefunden und geschluckt.

Mann soll das Baby aus Heimtücke ermordet haben

Die Anklage geht jetzt aber davon aus, dass der Mann das Kind aus niederen Beweggründen über einen längeren Zeitraum vergiftete: Er wollte schlafen, das Kind jedoch nicht. Es soll dem Mann zu viel gequengelt haben. Außerdem soll der Mann eifersüchtig auf den leiblichen Vater des Kindes gewesen sein.

Vor Gericht wollte sich der Mann nicht zu den Vorwürfen äußern. Der Prozess wird am 19. Oktober fortgesetzt.

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(lp)

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