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11/10/2017 13:11 CEST | Aktualisiert 06/11/2017 14:34 CET

Benzin sparen: Wer bei der richtigen Drehzahl schaltet, kann effizienter fahren

akiwi via Getty Images
Der Drehzahlbereich wirkt sich auf den Kraftstoffverbrauch aus.

  • Der Kraftstoffverbrauch des Autos hängt davon ab, bei welcher Drehzahl ihr schaltet

  • Eine niedertourige Fahrweise spart Benzin oder Diesel

  • Langsame Beschleunigung reduziert in der Regel nicht den Spritverbrauch

Kraftstoff sparen hat mehrere Vorteile: Autofahrer können die Umwelt schonen, müssen weniger Tanken und sparen Geld.

Wie viel Sprit ein Auto verbraucht, hängt vor allem davon ab, in welchem Drehzahlbereich ihr fahrt.

Ein höherer Drehzahl bedeutet zugleich ein höherer Kraftstoffverbauch. Beim Fahren solltet ihr also darauf achten, möglichst im niedertourigen Drehzahlbereich zu fahren.

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Heutzutage verbrauchen geringe Drehzahlen am wenigsten Sprit

Wie der Verband der Automobilindustrie auf seiner Seite erläutert, waren früher Drehzahlen von 2500 bis 4000 Umdrehungen pro Minute besonders verbrauchsgünstig.

Heutzutage sind Benzinmotoren jedoch in der Lage, bereits im niedertourigen Bereich zwischen 1500 bis 2500 Umdrehungen effizient zu fahren. Dieselmotoren erreichen zwischen 1000 und 2000 U/min den besten Wirkungsgrad, heißt es in den Fahrschulen.

Der deutsche Automobil-Club ADAC empfiehlt deshalb, schon bei etwa 2000 Umdrehungen pro Minute in den nächsthöheren Gang zu schalten.

Damit ergibt sich folgende grobe Regelung, die je nach Auto variieren kann:

  • Den ersten Gang nutzt ihr nur zum Anfahren.

  • Danach schaltet ihr nach etwa einer Autolänge in den zweiten Gang.

  • Ab etwa 25 Stundenkilometern ist es sinnvoll, in den dritten Gang zu schalten.

  • Der vierte Gang eignet sich ab 40 km/h.

  • Ab 50 km/h könnt ihr in den fünften Gang gehen.

Das Auto darf nicht ruckeln

Zurückschalten solltet ihr bevor der Motor anfängt zu ruckeln. Ansonsten fahrt ihr unterhalb der Leerlauf-Drehzahl im untertourigen Bereich.

Die Leerlauf-Drehzahl liegt normalerweise bei 800 Umdrehungen pro Minute und wird vom Motorsteuergerät geregelt. Bei kaltem Motor kann der Leerlauf auch höher liegen, deswegen solltet ihr nicht mit weniger als 1000 U/min fahren.

Im Winter bei besonders kalten Temperaturen kann sich der Motor nach dem Start im Leerlauf laut "Süddeutsche Zeitung" auch mit 1200 bis 1500 Umdrehungen in der Minute drehen.

Schnell beschleunigen und früh hochschalten

Es spart keinen Sprit, langsam zu beschleunigen. Der Motor arbeitet besonders sparsam, wenn ihr im niedertourigen Drehzahlbereich das Gaspedal dreiviertel bis voll durchdrückt. Bei Steigungen solltet ihr erst herunterschalten, wenn das Auto nicht mehr ausreichend beschleunigt.

Mehr zum Thema: ICCT-Studie: Beim Spritverbrauch nimmt die Mogelei der Autobauer nimmt drastisch zu

Sicherheit geht vor

In manchen Verkehrssituationen ist die Fahrweise zweitrangig und es ist wichtiger, auf den Straßenverkehr zu achten. Beim Überholen zum Beispiel gilt es die Drehzahlreserven des Motors auszufahren, damit das Auto stark beschleunigt.

Am Ende des Überholvorgangs schaltet der Fahrer aber am besten wieder in den für die Geschwindigkeit geeigneten Gang. Dabei kann man den Fahrlehrern zufolge auch Gänge überspringen.

Vorausschauend fahren

Durch einen größeren Abstand zum Vordermann und vorausschauendes Fahren müsst ihr nicht so häufig bremsen und dementsprechend weniger beschleunigen. Auch das spart Experten zufolge Sprit.

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