Warum Männer Klischees mögen und Frauen nicht schlecht einparken

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Es gibt diese eine Art Kalender, die in wohl jeder Kfz-Werkstatt hängt. Von Januar bis Dezember räkelt sich eine andere Traumfrau auf der Motorhaube, als hätte sie nicht verstanden, wie sie anders in den Innenraum des Autos gelangen soll. Frauen werden seit der Erfindung des Rades des völligen Unverständnisses für die Männerträume auf vier Reifen verdächtigt. Wohl kaum ein anderes Klischee hat es in der Popkultur derart weit gebracht und wird so häufig in Büchern, Filmen und augenrollenden Gesprächen thematisiert. Dass Frauen durchaus etwas mit Autos anfangen können und was an den größten Mythen dran ist, zeigt unser Vorurteilscheck in Zusammenarbeit mit der Allianz.

Mythos 1: Tücke der Parklücke – Frauen können nicht einparken

einparken frau

Es ist der Klassiker der Klischees: Frauen können ohne lastergroße Lücken und unendliche Weiten zum mehrzügigen Rangieren einfach nicht einparken. Der Mythos mangelnder weiblicher Parkkünste hält sich hartnäckig, dabei erheben sich aus Studien protestierende Gegenstimmen. So zeigten beispielsweise Untersuchungen der Ruhr-Universität Bochum, dass vor allem das negative Selbstbild der Fahrerinnen zu schlechten Parkergebnissen führe. Andere Studien beschäftigten sich mit dem sozialpsychologischen Phänomen der „Bedrohung durch Stereotypen“. Die Tatsache, dass Frauen sich am Steuer ständig mit dem Vorurteil vermeintlicher Parkunfähigkeit konfrontiert sehen, verunsichert und schafft Misstrauen gegenüber den eigenen Fahrkünsten. Ein britischer Parkplatz-Betreiber will sogar herausgefunden haben, dass sich Männer einfach schneller mit ihrer Parkleistung zufriedengeben. Frauen hingegen strebten nach Perfektion und bräuchten dementsprechend länger. Die Mutter aller Mythen fußt somit auf vorurteilsbedingtem Mangel an Selbstbewusstsein bei Frauen und der unbescheidenen männlichen Begeisterung über die eigenen Parkfertigkeiten. Als Gegenmittel empfehlen wie den Damen an dieser Stelle, nie müde zu werden, süffisant grinsende Fahrer auf ihr schief geparktes Auto hinzuweisen.

Mythos 2: Spaß am Gas – Frauen kennen keine Fahrfreude

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Während der Gedanke an Pferdestärken männliches Blut zur Wallung bringt, können Frauen darüber nun wirklich nicht jubilieren. Bei diesem Vorurteil scheint die Zeit irgendwann in den 1950er Jahren stehengeblieben zu sein. Das Klischee, der unmotivierte Fahrer vor dem eigenen Auto müsse ein Opa mit Hut oder eine Frau sein, kann relativ leicht ausgehebelt werden. Eine Umfrage des Autobauers Ford ergab Anfang des Jahres beispielsweise, dass Männer und Frauen bei der Fahrt eines schnittigen Sportwagens den gleichen Fahrspaß empfinden. Die Emanzipation ist längst am Gas-Pedal angekommen und so genießen auch Fahrerinnen den Sprint über die Straße. Zwar sind die Männer in Flensburg punktemäßig stärker vertreten, allerdings ist das häufigste Vergehen unter weiblichen Punktesünderinnen die zu schnelle Fahrt. Doch wehe dem, der da jetzt den Finger hebt und auf ein erhöhtes Unfallpotenzial verweist. Die Verkehrsunfallszahlen des Statistischen Bundeamtes beweisen regelmäßig, dass Frauen weniger unfallanfällig sind als Männer. Eine gute Kfz-Versicherung ist hingegen geschlechtsunabhängig der Garant für Fahrspaß mit sicherem Gefühl. Die Allianz bietet dazu individuellen Schutz für jeden Fahrer – und jede Fahrerin.

Mythos 3: Porsche statt Püppchen – Mädchen spielen nicht mit Autos

bobbycar

Wie viel neidisches Gebrüll mag es unter Weihnachtsbäumen schon gegeben haben, wie viele tränennasse Puppenkleidchen angesichts von vier Kubikmetern Lego und den Rennstrecken großer Brüder. Doch da lässt sich leider nichts machen, denn Barbie und Co. sind die idealen Spielsachen für Mädchen. Dass dieser Mythos eher von klassischen Rollenbildern als kindlichen Neigungen am Leben gehalten wird, zeigen verschiedene Erhebungen. Dem Bundesverband des Spielwareneinzelhandels zufolge gibt es immer mehr Mädchen, die lieber mit Autos spielen. Studien zufolge fördere der Rollentausch von Miniatur-Schönheitssalon und Rennbahn die kognitive und emotionale Entwicklung. Gewisse Vorlieben lassen sich natürlich nicht absprechen, doch freuen sich auch die meisten Prinzessinnen über Rennautos. Ein Experiment der französischen Supermarktkette Les Magasins U kommt zu einem ganz ähnlichen Ergebnis. Kaum waren Jungs und Mädchen mit der vollen Bandbreite von Auto bis Zauber-Barbie allein, griffen kleine Superhelden zu Puppen, Mädchen nach Bohrmaschinen und Bentleys.

Mythos 4: Wo bin ich? Frauen haben keinen Orientierungssinn

reisen

Wenn es einen Zusammenhang gibt, über den sich Wissenschaftler nicht einigen können, dann ist es der zwischen Geschlecht und Orientierungssinn. Den Wissenschaftlern der Norwegian University of Science and Technology zufolge sind Männer dank des Testosterons und der Orientierung an Himmelsrichtungen im Orientierungsvorteil. Frauen orientierten sich eher an festen Wegpunkten. Zwei Wissenschaftlerinnen der University of Edinburgh zufolge bietet dieser Umstand jedoch auch Vorteile. Zwar hätten Frauen ein schlechteres Gedächtnis für räumliche Anordnungen, doch gewährt die Navigation nach optischen Fixpunkten in mancher Umgebung bessere Auskunft. Dass sich Männer und Frauen unterschiedlich orientieren, setzt sich übrigens auch bei Ahnungslosigkeit fort. Eine Studie des Instituts Fly Research belegte die männliche Unbelehrbarkeit. Demnach nimmt jeder Vierte eine halbstündige Irrfahrt mit ungeahntem Ausgang in Kauf, bevor er nach dem Weg fragt.

Mythos 5: Fluchen und Funkeln – Männer donnern, Frauen dekorieren

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Müssten Eigenschaften wie das Anschreien anderer Autofahrer oder Faustschwenken vor dem Abbiegen einem Geschlecht zugeordnet werden – die meisten würden auf die Männerwelt tippen. Doch eine Studie der Scout24-Gruppe wies nicht nur die Deutschen als Fluch-Europameister aus, sondern krönte zudem die Frauen zum fluchenden Geschlecht, das deinem Ärger lautstark Luft macht. Da wir schon einmal beim Thema Luft sind, ein dekoratives Vorurteil ist nicht ganz von der Hand zu weisen. Ob Duftbäume mit Käsekuchen-Aroma, Kinderschühchen und Einhörner, die es zur 50 Liter Tankfüllung gratis dazu gab: Frauen stehen im Verdacht, ihren Rückspiegel als eine Art Hort für jegliches Sammelsurium zu nutzen. Das Resultat: Beim Fahren schwankt und funkelt allerhand am Rückspiegel und irritiert weit über die Grenzen des eigenen Autos hinaus. Beim Blick in manches Auto fällt es schwer, diesen Mythos auszuhebeln.

Alles andere als mythisch: Gut versichert mit der Allianz

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Frauen beweisen Freude am Fahren, parken fluchend doch perfekt ein und beschäftigen sich durchaus mit ihren Autos. Doch für jeden Fahrer und jede Fahrerin gilt: Nur mit einer guten Kfz-Versicherung fährt es sich auf Nummer sicher. Die Kfz-Versicherung der Allianz ist als zuverlässiger Partner immer mit am Steuer. Trotz günstiger Tarife setzt der Versicherer vor allem auf ein umfangreiches Service- und Leistungsangebot. Dies bestätigen die unabhängigen Vergleiche des TÜVs, deren Gutachter die Tarife wiederholt mit Bestnoten auszeichneten. Auch Focus Money zeichnete den Versicherer als Sieger für faires Preis-Leistungs-Verhältnis aus, der durch Beitragsstabilität Sicherheit bietet.

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