Kölner Polizei fahndet nach drei Räubern - und erlebt mitten in der Nacht eine Überraschung

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Kölner Polizei fahndet nach drei Räubern - und erlebt mitten in der Nacht eine Überraschung | iStock / Polizei Köln
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  • Kölner Polizisten mussten in der Nacht auf Montag einen schwierigen Einsatz bewältigen
  • Ein Anwohner bekam den Vorfall mit und überlegte sich eine schöne Geste für die Beamten
  • Diese haben sich über Facebook bei dem oder der Unbekannten bedankt

Polizisten haben es nicht immer leicht. Umso schöner, wenn ihre Leistung honoriert wird. Das hat in der Nacht auf Montag ein Kölner übernommen: Als er mitbekam, dass die Polizei in der Nähe seines Wohnhauses einen Räuber suchte, überlegte er sich etwas ganz Besonderes für die Einsatzkräfte.

Er stellte den Beamten Tassen, Kaffee, Milch und Gummibärchen vor die Tür. Um ihnen den langen Einsatz in der nasskalten Nacht zumindest ein bisschen erträglicher zu machen.

Auf die Tassen legte der Anwohner einen Brief: "Danke, dass sie den Job machen."

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Die Geste hat die Polizisten so berührt, dass sie sich über Facebook bei ihrem Gönner bedankt haben.

Die Geste machte den Einsatz wesentlich erträglicher

Sie bedanken sich bei dem aufmerksamen Anwohner: "Während der umfangreichen Kontrolle in Köln-Junkersdorf staunten die Beamten nicht schlecht. Ein Anwohner versorgte die Polizisten mit heißem Kaffee sowie einem Snack. Weniger der materielle Wert, als die Wertschätzung des Anwohners erfreute die eingesetzten Beamten und machte den langen Einsatz in der nasskalten Nacht wesentlich erträglicher."

Täter festgenommen, Hund im Tierheim

Hintergrund des Einsatzes war ein Diebstahl, der sich Köln-Junkersdorf ereignete. Drei Männer haben einen 26-Jährigen verfolgt und wollten ihm seine Wertsachen abnehmen. In einem günstigen Moment gelang es dem 26-Jährigen sich loszureißen und zu flüchten.

Daraufhin drohte einer der Männer noch, seinen Kampfhund auf den Flüchtenden zu hetzen. Kurze Zeit später fanden Zivilbeamte die Täter in einem Auto. Sie nahmen sie fest, der Hund befindet sich mittlerweile in einem Tierheim.

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(lp)

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