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10/10/2017 09:32 CEST

Bericht: Wie "Brangelina" fast Geheimagenten geworden wären - und zwar nicht im Film

Anfang des Jahrzehnts planten sie zusammen Großes - nun sind sie kein Paar mehr: Angelina Jolie und Brad Pitt

Schon seit mehr als 15 Jahren setzt sich Angelina Jolie (42, "By The Sea") als prominentes Gesicht für die Flüchtlingshilfe ein. Wie viel Mut die Star-Schauspielerin im Dienste ihrer humanitären Überzeugungen vor ein paar Jahren bewiesen hatte, ist dann aber doch eine Überraschung - zumindest, falls ein aktueller Bericht der "Sunday Times" der Wahrheit entspricht. Das US-Blatt schreibt, Jolie habe vor einigen Jahren dem damaligen Chefanklägers des Internationalen Strafgerichtshofs, Luis Moreno Ocampo (65), angeboten, als Lockvogel für einen gefährlichen afrikanischen Warlord zu agieren.

So erklärt Moreno Ocampo in nun geleakten Dokumenten angeblich, Jolie sei mit der Idee auf ihn zugekommen, den gesuchten ugandischen Guerilla-Chef Joseph Kony "zum Abendessen einzuladen und ihn festzunehmen". Augenscheinlich waren die Planungen schon recht weit vorangeschritten. "Offenbar können Sie in die Spezialkräfte eingebunden werden, die Kony verfolgen. Kann Brad Sie begleiten?", zitiert die "Sunday Times" aus einer Mail Ocampo Morenos an Jolie. Die Antwort des Stars: "Brad unterstützt mich. Lassen Sie uns die logistischen Fragen diskutieren, alles Liebe, Xxx."

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Schlussendlich kam es aber nicht soweit. Moreno Ocampo beendete seine Amtszeit 2012, der christliche Fundamentalist und mutmaßliche Kriegsverbrecher Kony ist bis heute auf freiem Fuß. Mittlerweile wurde die Suche nach ihm eingestellt - seine "Widerstandsarmee des Herrn" spielt kaum noch eine Rolle. Nichtsdestotrotz: Sollte der Bericht wahr sein, dürfte das Ansehen Angelina Jolies als mutige Menschenrechtsaktivistin weiter steigen.