Bizarres Treffen mit Militärs: Donald Trump spricht von "Ruhe vor dem Sturm"

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Donald Trump: Daumen hoch für den Krieg? | Getty
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  • Ein harmloser Fototermin im Weißen Haus wurde zu einem bizarren Ereignis
  • US-Präsident Trump traf sich vor Journalisten mit Militärvertretern - und machte eine ominöse Ankündigung

Es war eine einfache Aufgabe: Donald Trump wollte sich im Weißen Haus mit einigen ranghohen Generälen von der Presse fotografieren lassen. Das sollte Stärke demonstrieren und Dankbarkeit für die Arbeit der Soldaten ausdrücken. Ein Standardauftritt für einen US-Präsidenten.

Nicht so für Donald Trump. Der brachte es bei dem etwa einminütigen Termin fertig, mit kryptischen Aussagen die ganze Welt zu verunsichern.

Trump und die "Ruhe vor dem Sturm"

"Wisst ihr, was das hier bedeutet?", fragte Trump an die versammelten Reporter gerichtet. "Vielleicht ist es die Ruhe vor dem Sturm."

Als ein Journalist nachhakte, was für ein Sturm das sein soll - "Geht es um den Iran? Den IS? Um was?" - sagte Trump: "Wir haben das stärkste Militär der Welt. Ich danke euch allen für euer Erscheinen."

Eine NBC-Journalistin ließ jedoch nicht locker und hakte noch einmal nach, was der "Sturm" nun bedeuten soll. Trumps ominöse Antwort: "Das werdet ihr noch herausfinden."

Was will Trump der Welt mitteilen?

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten, Trump zu verstehen.

Die erste wäre, dass er bei seiner "Sturm"-Ankündigung über Nordkorea sprach. Der US-Präsident könnte einen Angriff auf das Kim-Regime meinen.

Die zweite Möglichkeit: Trump sprach über den Iran-Deal, das Atomabkommen mit der islamischen Republik, das er gerne aufkündigen würde. Der Präsident hatte in den vergangenen Tagen und Wochen wiederholt den Iran attackiert - so auch vor seinem Fototermin am Donnerstag.

Die dritte Möglichkeit: Trump hat einfach nur frei ausgesprochen, was ihm gerade so durch den Kopf ging. So, wie er es täglich auf Twitter tut. Oder wenn er Menschen in Katastrophengebieten trifft, und ihnen "eine gute Zeit" wünscht oder sie beleidigt.

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(ll)

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