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04/10/2017 19:51 CEST | Aktualisiert 05/10/2017 13:39 CEST

Zwei Brüder aus NRW fahren sich im Schlamm fest - dann kommen sie auf eine selten dämliche Idee

Polizei
Zwei Brüder aus NRW fahren sich im Schlamm fest - dann kommen sie auf eine selten dämliche Idee

  • Für zwei Brüder aus Witten ist die Nacht von Dienstag auf Mittwoch äußerst unglücklich verlaufen

  • Als sich der eine auf einer Wiese mit seinem Auto festfuhr, rief er den anderen zur Hilfe - am Ende steckten beide im Schlamm fest

  • Erst die Feuerwehr konnte die Fahrzeuge befreien - doch davor richteten die beiden eine großen Schaden an

Ein vermutlich romantischer Abend ist für einen 19-Jährigen in einer Bergungsaktion samt Polizei und Feuerwehr geendet.

Der junge Mann war in der Nacht zum Mittwoch zusammen mit seiner Freundin in das Naherholungsgebiet "Hohenstein", einem Grüngürtel in der nordrhein-westfälischen Stadt Witten, gefahren.

Dabei "hatte er die Idee", wie es die Polizei in einer Mitteilung leicht süffisant beschreibt, über eine aufgeweichte Wiese zu fahren. Es kam, was kommen musste: Der 19-Jährige fuhr sich mit seinem Auto fest.

Er rief daraufhin seinen großen Bruder an und bat ihm um Hilfe.

Zerstörungsorgie um die Autos zu befreien

Doch beim Abschleppversuch fuhr sich auch der 23-Jährige mit seinem Mercedes fest.

In ihrer misslichen Lage kamen beide wohl auf eine besonders dämliche Idee: Anstatt sich wenigstens jetzt den Fahrfehler einzugestehen und die Polizei zu rufen, rissen die beiden Wittener Betonplatten aus den umliegenden Gehwegen und Holzlatten aus den Parkbänken heraus, um ihre Fahrzeuge aus dem Schlamm zu befreien. "Absolut erfolglos!", wie selbst die Polizei bemerkte.

Erst am Mittwochmorgen konnten die beiden Autos befreit werden. Doch nicht sie selbst, sondern eine Passantin hatte die zwei festgefahrenen Fahrzeuge bei der Polizei gemeldet.

Die Fahrer - verschwunden

Als die Beamten bei den Autos ankamen, fehlte von den beiden Fahrern jede Spur. Ihr Autos steckten aber nach wie vor tief im aufgewühlten Schlamm fest.

Erst die herbeigeholte Feuerwehr konnte die Fahrzeuge mit schwerem Gerät aus dem Morast ziehen. Die Polizei stellte Strafanzeige wegen Sachbeschädigung, das Ordnungsamt schloss sich mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige an. Erst zu diesem Zeitpunkt kehrten die Brüder zu ihren Autos zurück - und erzählten den Beamten die Geschichte.

In welcher Höhe sich der Gesamtschaden beläuft, ist bislang nicht bekannt.

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(ll)