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04/10/2017 11:00 CEST | Aktualisiert 04/10/2017 16:08 CEST

"Blade Runner 2049" im Kino: Die Jagd auf Replikanten geht weiter

16:14 Entertainment
Replikantenjäger K kommt einem gefährlichen Geheimnis auf die Spur. "Blade Runner 2049" ist der Kinostart der Woche.

  • Der Kinofilm der Woche ist "Blade Runner 2049"

  • "Blade Runner 2049” erscheint am 05. Oktober 2017

  • Die Fortsetzung des Science-Fiction-Kultfilms aus den 80ern

Jede Woche kommen neue Filme ins Kino - doch welche sollte man auf keinen Fall verpassen? isnotTV, Partner von Huffington Post, stellt euch hier jede Woche den Kinofilm der Woche vor.

Wir haben für euch den absoluten Hingucker, den ihr nicht versäumen solltet. Eure Meinung könnt ihr außerdem mit Fans weltweit austauschen.

"Blade Runner 2049” - das Kino-Highlight am Donnerstag, den 05. Oktober:

In der Fortsetzung des 80er-Jahre-Streifens geht es wieder auf Replikanten-Jagd und die Blade Runner sind nach 30 Jahren zurück.

Im futuristischen Los Angeles ist es die Aufgabe der Blade Runner, künstliche Menschen, auch Replikanten genannt, zu finden und zu vernichten, denn nach mehreren, schweren Vorfällen wurde die Herstellung von Replikanten verboten und somit eingestellt.

Als der brillante Niander Wallace (Jared Leto) jedoch das verbesserte Modell "Nexus 9” vorstellt, wird die Produktion der verbesserten Modelle wieder erlaubt.

Im Jahre 2049 müssen nun immer noch die alten Replikanten-Modelle aufgespürt und ausgeschaltet werden, die sich auf der Erde verstecken.

Deshalb macht sich Replikantenjäger Officer K (Ryan Gosling) der "Blade Runner”-Einheit des LAPD auf und stößt bei einem Einsatz auf ein düsteres und gefährliches Geheimnis.

Dabei trifft er auch auf den ehemaligen Blade Runner Rick Deckard (Harrison Ford), der vor 30 Jahren aus Los Angeles flüchtete.

Denis Villeneuve als neuer Regisseur

Denis Villeneuve ist für seine innovativen Inszenierungen bekannt und hat sich mit Filmen wie "Enemy”, "Prisoners” oder "Arrival” zu einem der intellektuellsten Regisseure Hollywoods etabliert.

Viele Ridley Scott Fans bedauern, dass er im neuen Film keine Regie mehr führt, doch Scott, der im November seinen 80.Geburtstag feiert, hatte bereits mit anderen starken Produktionen wie "Alien: Covenant” viel um die Ohren.

Mit Villeneuve hat er wahrlich einen würdigen Nachfolger gefunden und auch Kritiker sagen, dass Denis Villeneuve die Fortsetzung zum ersten Teil perfektioniert hat und kein Regisseur es besser als er gemacht hätte.

Außerdem hat sich der neue Regisseur etwas cleveres einfallen lassen: Um die zeitliche Lücke zwischen "Blade Runner” aus den 80ern und "Blade Runner 2049” zu schließen, werden noch vor Kinostart drei Kurzfilme von verschiedenen Regisseuren veröffentlicht, die die Vorgeschichte zu "Blade Runner 2049” erzählen.

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Filmkritiker Erik Davis beschreibt den Film als Meisterstück:

Neuinterpretation des Soundtracks

Ein Meisterstück war auch damals der Soundtrack zu "Blade Runner” von Vangelis. Dabei traf 80er-Jahre Synthie auf Klassik und Jazz, so dass melancholische Sounds die düstere Atmosphäre des Films ausmachten.

Jóhann Jóhannsson, ein langjähriger Freund von Denis Villeneuve, wollte genau diesen Vangelis-Sound wieder aufgreifen, neuinterpretieren und hat das auch geschafft.

Jóhannsson ist für seine extravaganten Sounds wie für "Arrival” und "Prisoners” bekannt und kriegt für die Sci-Fi-Fortsetzung Unterstützung von niemand Geringerem als Hans Zimmer (Soundtracks für "Inception”, "Interstellar” oder "Dunkirk”) und Benjamin Wallfisch, der vor allem wie bei "Es” und "A Cure For Wellness” für atmosphärische Stimmung sorgt.

Bei dieser Kombination an genialen Komponisten kann man sich also nur auf den Soundtrack freuen.

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(luca)