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04/10/2017 09:19 CEST

So will Ikea beim Aufbau eines Billy-Regals helfen

Ikea setzt für seine "Ikea Place"-App auf AR-Technologie

Zwar bietet Ikea bereits seit Jahren unterschiedliche Montagedienste und einen Lieferservice an, doch wer will schon zugeben, dass er es nicht schafft, sein Billy-Regal selbst zusammen zu bauen? Das hat sich wohl auch der schwedische Einrichtungsriese gedacht und angekündigt, "TaskRabbit" zu kaufen - die Firma hinter einer App, mit der Arbeitskräfte vermittelt werden können. Wer also zu stolz war, den Aufbauservice in Anspruch zu nehmen und es nicht schafft Nachttisch, Bett oder Schrank aufzubauen, der kann womöglich bald einfach per App Hilfe anfordern.

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Vorherige Zusammenarbeit

Bereits im November 2016 hatte Ikea ein Pilotprojekt mit "TaskRabbit" gestartet, das erfolgreich verlief. Kunden in London konnten über die App in Auftrag geben, dass Fachkräfte ihre Möbel zusammenbauen. Derzeit bietet die App ihre Dienste nur in London und in 40 US-Städten an, was sich aber zu einem späteren Zeitpunkt ändern könnte, wie es von Seiten Ikeas heißt.

Die Übernahme soll im Oktober abgeschlossen werden. "TaskRabbit" werde dann zwar ein Tochterunternehmen von Ikea, könne aber auch weiterhin unabhängig operieren. Derzeit bieten laut dem US-Techblog "Recode" rund 60.000 Arbeitskräfte ihre Dienste über die App an. Wann der Service genau nach Deutschland kommen könnte, das ist derzeit nicht bekannt.

Neue "Ikea Place"-App

Erst kürzlich hat Ikea zudem seine neue iOS-App "Ikea Place" vorgestellt. Dank Augmented-Reality-Technologie wird es möglich, mehr als 2.000 Ikea-Produkte per Handy direkt in seiner Wohnung darzustellen. So lässt sich beispielsweise ausprobieren, wie ein neuer Sessel in die Bude passt und wo man diesen am besten nach dem Kauf hinstellt.

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