Bericht einer Mutter: "Der Tag, an dem mein kleiner Sohn mich im Starbucks vor allen Menschen auszog"

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  • Kinder sind immer für eine Überraschung gut - und nicht immer nur für die schönen
  • Eine Bloggerin erfuhr das auf schmerzliche Weise während eines Starbucks-Besuchs
  • Auf Facebook schreibt sie sehr humorvoll über das Erlebnis

Langweilig wird es mit Kindern nicht so schnell, das muss man ihnen lassen. Gerne mal blamieren sie dich auch mal so sehr, dass du am liebsten auf der Stelle im Boden versinken und nie mehr zurückkehren möchtest.

Mary Katherine Backstrom, Mutter von zwei Kindern und Betreiberin des erfolgreichen Blogs “Mom Babble” hat da neulich ein Erlebnis gehabt. Dass sie es mit ihrer Facebook-Followerschaft geteilt hat, zeugt von echter Größe.

Am Mittwoch postete sie auf Facebook ein Bild mit ihrem kleinen Sohn und erzählte dazu die tragikomische Geschichte, wie er dafür sorgte, dass alle Menschen im Starbucks ihren Po sehen konnten.

"Dann spüre ich einen kalten Luftzug - an meinem Po"

Aber lest am besten selbst:

"Ich stehe also heute bei Starbucks in der Schlange, ziemlich schlecht gelaunt, weil ich vergessen habe, zu Mittag zu essen. Nugget ist dabei und quengelt rum, weil er auch etwas ziemlich Wichtiges vergessen hat: wie man ordentlich schläft.

Die Schlange ist irrsinnig lang und mein Kind ist wie ein verdammter Schachtelteufel, völlig überdreht. Ich bin sicher, dass er jeden Moment mit einer Verrücktheit um die Ecke kommt, die ich nicht werde kontrollieren können.

Als wir endlich vor dem Barista stehen, bestelle ich eine Dosis Koffein, die Tote aufwecken könnte, einen Snack für den Kleinen und dann...

Dann spüre ich einen kalten Luftzug.

An meinem Po.

Ich brauche eine Sekunde um zu begreifen, dass mein Sohn mein Kleid über seinen Kopf gezogen hat und es wie einen Hut trägt, sodass alle meinen Omaschlüpfer mit der gekräuselten Borte sehen können.

Jetzt dreht er sich im Kreis und - das ist etwas schwer zu erklären, aber: Mein Sohn hat seinen Kopf komplett in das Kleid eingewickelt und er ist vollkommen am Ausrasten.

'MAMA, ICH KANN NICHT MEHR ATMEEEEEEN!!!!'

Währenddessen ist mein Po für jedermann sichtbar und der Barista möchte, dass ich meine Bestellung abschließe.

Okay, tief durchatmen.

Ich bin eine Mamabloggerin. Es ist toll, dass mir so viele Menschen auf Facebook folgen und das bedeutet auch, dass ich manchmal in der Öffentlichkeit erkannt werde. Das finde ich super!

Außer dann, wenn der Kopf meines Sohnes im wahrsten Sinne des Wortes an meinen Po gefesselt ist, eingerollt wie ein Lolli und durchdreht, weil er denkt, er könnte jetzt sofort sterben. Ganz ehrlich: Kann es noch schlimmer kommen?

Als ich Nugget endlich aus meinem Kleid befreit habe, meinen Po wieder eingepackt habe und mich umdrehe, um den Barista zu bezahlen, ist meine Rechnung bereits beglichen.

'Der Mann wollte, dass ich Ihnen sage, er sei ein Fan.'

Alles klar.

Jetzt frage ich mich ständig, ob er ein Fan meiner Seite ist, ein Fan meines Erziehungsstils oder nur ein Fan dieses absurden Moments, der der Welt gezeigt hat: Egal, wie beschissen dein Tag läuft - du könntest immer noch eine Mutter sein, deren Kind sich in ihrem Kleid verfangen hat und die einem gesamten Starbucks ihr Hinterteil präsentiert.

Auf jeden Fall: Danke, mein lieber Herr."

Viele Eltern berichten von ähnlichen Erlebnissen

Backstroms humorvoller Bericht dieser doch sehr unangenehmen Situation hat eine Vielzahl von Reaktionen hervorgerufen. Andere Eltern berichten in den Kommentaren von ähnlichen Erlebnissen mit ihren Kindern.

"Meine Kinder heben ständig mein Kleid an", schreibt eine Mutter. "Ich trage jetzt immer noch eine kurze Hose drunter." Eine andere kommentiert, ihr sei Dasselbe sogar mal in der Kirche passiert.

Jaja, Kinder... immer für eine Überraschung gut.

Mehr zum Thema: Ich schämte mich für meine lauten Kinder - dann sagte ein Kindertherapeut diese 5 Worte zu mir

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