Polizei bittet um Hinweise: Das könnte der Babynahrungs-Erpresser sein

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ERPRESSER
Polizei bittet um Hinweise: Das könnte der Babynahrungs-Vergifter | screenshit
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  • Die Polizei bittet im Fall des Erpressers in Friedrichshafen um die Mithilfe der Bevölkerung
  • Auf einer Pressekonferenz zeigte die Polizei Fotos des Tatverdächtigen

Ein Unbekannter droht, Lebensmittel zu vergiften. Die Polizei Konstanz bittet nun um Hinweise. Bei einer Pressekonferenz hat sie Fotos des Tatverdächtigen gezeigt.

Die Person sei von mittlere Größe. Sie trage eine Brille, möglicherweise zur Tarnung. Die Kameraüberwachung in einem Markt habe die Person aufgenommen, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

Polizei stellte fünf präparierte Produkte

Bereits am 16. September sei bei den Supermarktketten Aldi, Rossmann, Lidl, DM, Müller, Edeka, Norma, Rewe ein Erpresseschreiben eingegangen. Der Unbekannte drohte, Babynahrung zu vergiften.

Die Polizei stellte in Friedrichshafen am Bodensee fünf präparierte Produkte fest.

Möglicherweise seien auch andere Orte in Deutschland oder Österreich betroffen, teilte die Polizei bei der Pressekonferenz mit.

Laut "Bild" fordere der Erpresse 10 Millionen Euro.

Polizei: Kein Grund zu Panik

Die Polizei bittet die Verbraucher darum, zu untersuchen, ob gekaufte Babynahrung präpariert wurde. Es drohten "sehr ernsthafte Gesundheitsgefahren bis hin zum Tod" sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag.

Die Menschen sollten auf manipulierte Produkte achten und die Polizei informieren. Es gebe aber keinen Grund für Panik und Hysterie.

Hinweise werden beim Polizeipräsidium Konstanz unter der Telefonnummer +49 7531 995-0 angenommen.

Mehr zum Thema: Erpresser mischt Gift in Babyprodukte: Mehrere deutsche Supermarktketten betroffen

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