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28/09/2017 09:22 CEST | Aktualisiert 28/09/2017 09:23 CEST

"Es" im Kino: Wieso der Horrorfilm nur die Geschichte der Kinder erzählt

New Line Cinema
Clown Pennywise verwandelt sich wieder in die schlimmsten Alpträume seiner Opfer. "Es“ ist der Kinostart der Woche.

  • Der Kinofilm der Woche am 28.September

  • Filmfans sagen: "Es” sollte man nicht verpassen

  • Nach dem legendären Bestseller von Stephen King

"Es” - das Kino-Highlight am Donnerstag, den 28. September: Neben Freddy Krueger und Jason Voorhees reiht sich Clown Pennywise zu den schlimmsten Horrorfiguren ein, die uns im Gedächtnis geblieben sind und uns jedes Mal zum Schaudern bringen.

Die Freunde Bill (Jaeden Lieberher), Richie (Finn Wolfhard), Eddie (Jack Dylan Grazer), Beverly (Sophia Lillis), Ben (Jeremy Ray Taylor), Stanley (Wyatt Oleff) und Mike (Chosen Jacobs) erfahren, dass in ihrer Stadt Derry im Bundesstaat Maine immer wieder Menschen verschwinden - Erwachsene, jedoch vor allem Kinder.

Es handelt sich um eine monströse Kreatur, die Jagd auf Menschen macht und sie mit ihren schlimmsten Alpträumen quält. Meistens tritt das Monster jedoch in der Gestalt des sadistischen Clowns Pennywise (Bill Skarsgård) auf. Im "Club der Loser” schwören die Kinder, die Kreatur zu vernichten, die Bill’s kleinen Bruder Georgie (Jackson Robert Scott) auf dem Gewissen hat.

Jede Woche kommen neue Filme ins Kino - doch welche sollte man auf keinen Fall verpassen? isnotTV, Partner von Huffington Post, stellt euch hier jede Woche den Kinofilm der Woche vor. Wir haben für euch den absoluten Hingucker, den ihr nicht versäumen solltet. Eure Meinung könnt ihr außerdem mit Fans weltweit austauschen.

Ein Zweiteiler wie im Roman

Zum ersten Mal wurde "Es” 1990 als TV-Zweiteiler von Tommy Lee Wallace nach der Vorlage des Romans von Stephen King verfilmt. Das größte Alleinstellungsmerkmal bei Roman als auch Film ist dabei die parallele Erzählweise, denn die Handlung springt zwischen den 50er- und 80er-Jahren.

So wird abwechselnd erzählt, wie Bill und seine Freunde sowohl als Kinder, als auch 27 Jahre später als Erwachsene gegen Es kämpfen. In der Neuverfilmung fällt dieser Aspekt komplett weg und es wird nur noch die Geschichte der Kinder erzählt.

Regisseur Muschietti wollte damit "das Publikum in die Kindheit dieser Figuren eintauchen lassen, ohne die Erfahrung durch zeitliche Sprünge oder Rückblenden zu vergiften”. Also wird die Geschichte der erwachsenen Freunde in einem zweiten Teil erzählt, womit das Grauen erneut beginnt.

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Der Regisseur versteht sein Handwerk

Regisseur Andrés Muschietti kennt man vielleicht vor allem durch seinen Film "Mama”, in dem er bereits beweisen konnte, dass ihm schaurige Kreaturen liegen. Danken können wir den Hollywood-Produzenten, die ihn entdeckten und ihm die Langfilmversion des ursprünglichen Kurzfilms finanzierten, weil sie derart begeistert waren von seinem Händchen für Horror.

Dieses stellt er wieder einmal in "Es” unter Beweis, denn die Ängste der Kinder werden sensationell visualisiert und auch die Soundeffekte tragen ihren Teil zum ultimativen Horror bei. Dazu bedient sich Muschietti Stop-Motion-Effekten, die auch in der 1990er-Version benutzt wurden und verweist damit und mit anderen diversen Anspielungen auf das Original zurück.

Auch der Playboy lobt den Regisseur:

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