Maischberger fragt Petry, warum sie aus der AfD ausgetreten ist - und bringt die Politikerin in Erklärungsnot

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  • Frauke Petry hat am Mittwochabend ihren ersten öffentlichen Auftritt seit der Verkündung ihres Austritts aus der AfD gehabt
  • In der ARD-Talkshow von Sandra Maischberger kritisierte sie ihre Partei
  • Wie die Moderatorin darauf reagierte, seht ihr im Video oben

Es war ein Auftritt gewesen, den Beobachter mit Spannung erwartet hatten. Am Mittwochabend trat Frauke Petry in der ARD-Sendung “Maischberger" erstmals öffentlich auf, nachdem sie am Dienstag ihren Austritt aus der AfD verkündete hatte.

Petry stand zwar nicht im Hauptfokus der Sendung. Trotzdem ließ es sich Moderatorin Sandra Maischberger nicht nehmen, die Noch-AfD-Parteichefin zur Rede zu stellen.

Wie lange plante Petry den Schritt?

Es ging vor allem um die Frage, wann Petry sich dazu entschieden hatte, ihrer Partei den Rücken zu kehren: Vor oder nach der Wahl? Anstatt konkret zu antworten, ließ Petry vor allem die anderen Talk-Show-Gäste darüber debattieren, ob sie nun ihre Partei betrogen hätte oder nicht. Auch einige Politiker der AfD werfen ihr das vor.

Am Ende schlug sie sogar einige kritische Töne gegenüber der AfD an, indem sie sagte, es wäre schon eine Negativ-Auslese eingetreten, wie sie sonst nur die großen Volksparteien betreiben würden. Diese seien ja vornehmlich auf Wiederwahl aus, nicht auf Inhalte.

Petrys Verantwortung

Maischberger ließ dies allerdings nicht lange im Raum stehen, und unterbrach Petry. Sie moderierte stattdessen einen Einspieler an, in dem herausgearbeitet wurde, wie Petry zur rechten Position der Partei beigetragen hatte.

Petry ließ dann keine Kritik mehr folgen.

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(mf)

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