Regionales Ranking: Das sind die beliebtesten Babynamen in den einzelnen Bundesländern

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Das sind die beliebtesten Babynamen in den einzelnen Bundesländern. | iStock
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  • Welchen Namen Eltern ihrem Kind geben, ist in Deutschland regional unterschiedlich
  • Für die einzelnen Bundesländer lassen sich klare Trends ausmachen

Essen, Kleidungsstil, Musik: Was die Deutschen gut finden, hängt von der Region ab, in der sie leben. Dasselbe gilt für Babynamen - unter Eltern gibt es auch hier regionale Vorlieben.

Das zeigt ein Ranking, das der Hobby-Namensforscher Knud Bielefeld für das Jahr 2016 erstellt hat. Er betreibt die Website "beliebte-vornamen.de" und hat stichprobenartig Geburtsmeldungen von Standesämtern, Geburtshäusern und Geburtskliniken aus 443 deutschen Städten ausgewertet.

Bundesweit liegen Mia und Ben ganz weit vorne

Laut Bielefelds Untersuchung kommen diese Namen in dem jeweiligen Bundesland häufiger vor als in den anderen:

Baden-Württemberg: David, Samuel und Sophia

Bayern: Lukas, Simon, Anna und Magdalena

Berlin: Oskar, Theodor, Charlotte und Mira

Brandenburg: Oskar, Pepe, Charlotte und Lilly

Bremen: Milan, Noah, Juna und Amelia

Hamburg: Fin, Mats, Fiete, Greta und Carla

Hessen: Mohammed, Marlon, Sarah und Charlotte

Mecklenburg-Vorpommern: Oskar, Theo, Merle und Frieda

Niedersachsen: Mats, Milan, Joris, Jette und Rieke

Nordrhein-Westfalen: Mats, Ben, Jan, Lia und Jana

Rheinland-Pfalz: Elisa, David, Paul, Amelie und Clara

Saarland: Marlon, Paul, Mila und Sophia

Sachsen: Emil, Oskar, Bruno, Frieda und Ella

Sachsen-Anhalt: Ben, Oskar, Mia und Frieda

Schleswig-Holstein: Mats, Lasse, Lotta und Lene

Thüringen: Oskar, Karl, Mathilda und Nele

Bundesweit betrachtet waren die beliebtesten Kindernamen 2016 Mia und Ben.

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Auch zur Frage, wie Trends bei Kindernamen entstehen, hat Bielefeld übrigens Nachforschungen angestellt.

Die Namentrends werden im Norden gesetzt

Seine Erkenntnis: Zukünftige Modenamen werden eher von studierten Eltern als von Eltern ohne Berufsausbildung vergeben. Und: Die Vornamentrends werden eher im Norden als im Süden Deutschlands gesetzt.

“Wer also vermeiden möchte, dass sein Kind einen Modenamen bekommt, sollte sich erkundigen, wie norddeutsche Akademiker ihre Kinder nennen und einen anderen Namen wählen”, schreibt der Hobby-Namensforscher auf seiner Seite.

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(ks)

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