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27/09/2017 10:36 CEST | Aktualisiert 27/09/2017 20:47 CEST

"Höhle der Löwen": Wieso "Kajnok"-Gründerin ihren 400.000-Euro-Deal platzen ließ

MG RTL D / Bernd-Michael Maurer
Sonja Zuber ist die "Mutter der Supernudel"

  • Sonja Zuber einigt sich bei "Die Höhle der Löwen" mit Gast-Investor Kofler

  • Gemeinsam wollen sie ihre kalorienarme Nudeln vermarkten

  • Doch nach der Ausstrahlung entschied sich die "Mutter der Supernudel" dann doch gegen den Deal

Die 37 Jahre alte Sonja Zuber ist als "Mutter der Supernudel" in "Die Höhle der Löwen" gekommen. Extrem kalorienarme Nudel aus der Konjakwurzel will sie unter dem Namen "Kajnok" vermarkten.

In der Folge von Dienstag warb sie für ihr Produkt. Das Besondere: Die Nudeln sind vorgekocht und verzehrfertig. Aber: "Die Nudeln haben für mich null gemeinsam mit der italienischen Nudel, die ich liebe“, sagte Carsten Maschmeyer. Auch Frank Thelen konnten die geschmacklosen Nudeln nicht überzeugen.

Löwin Dagmar Wöhrl hingegen war interessiert. Auch Gast-Investor Georg Kofler und Ralf Dümmel wollten einen Deal. Den Zuschlag bekam der Gast-Löwe, der die erkrankte Judith Williams vertrat.

Ein Deal über 400.000 Euro

400.000 Euro bot er für 26 Prozent der Firmenanteile - dazu wollte er der Gründerin auch beim Influencer-Marketing helfen. Gemeint war ein riesiges Blogger-Netzwerk mit Events und Kontakten in den Einzelhandel.

Das war der Stand bei der Aufzeichnung der "DHdL"-Folge. Seitdem ist hinter den Kulissen wohl einiges passiert. Auch zwischen Zuber und der Glow Media Group, die Kofler vertrat.

Zuber: Das Blogger-Netzwerk passte nicht zur Diätnudel

Die Ausrichtung sei nicht so gewesen, wie sie sich es erhofft hatte, sagt Zuber dem Nachrichtenportal "Focus Online". "Die Zielgruppe ist nicht die richtige für 'Kajnok'.“ Ein Beispiel: 14-Jährige Mädchen, die zum Blogger-Netzwerk gehörten, müssten nicht für eine Abnehm-Nudel werben.

Gleichzeitig konnte die Glow Media Group laut Zuber auch nicht ihren dringenden Wunsch nach einen systematisch aufgebauten Webshop erfüllen.

Dem "Hamburger Abendblatt" zufolge hat Zuber den Deal per Mail abgesagt. "Die Unternehmenskultur passte nur bedingt zusammen", sagte sie der Zeitung.

Und auch Kofler sah das dem Bericht zufolge ähnlich: "Zu der Ausrichtung, wie sie von den Gründern gewünscht wird, können wir nicht genügend Synergien beitragen“, zitiert ihn auch das Nachrichtenportal "Der Westen". Obwohl er das bedaure - das Nicht-Zustandekommen eines Deals gehöre zum unternehmerischen Leben.

Das Ende der Acht-Kalorien-Nudel ist das jetzt aber nicht. Zuber und ihr Mann investierten selbst 300.000 Euro und bauten ihr Lager aus. Laut "Focus Online" produziert sie bereits das Dreifache an Nudeln. Auch ihren Webshop hat das Ehepaar überarbeitet.

Denn "DHdL" ist ja auch eines: eine tolle Plattform für Werbung.

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