Nach dem Mord: Pedro Pascal steigt eventuell bei "Narcos" aus

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Pedro Pascal ist in "Narcos" auf der Jagd nach Drogenbossen

Vor wenigen Tagen wurde Carlos Muñoz, ein Location-Scout für die Netflix-Serie "Narcos", auf der Suche nach geeigneten Drehorten für das Drogen-Drama in Mexico erschossen. Pedro Pascal (42, "Game of Thrones"), einer der Stars der Show, erzählt im Gespräch mit einem Mitarbeiter des US-Promi-Portals "TMZ", dass er das natürlich für eine absolute "Tragödie" halte. Gleichzeitig erklärt er aber auch, dass er zur Not aus der Serie aussteigt, wenn sich an der Sicherheitslage nichts ändere: "Ich kann es nicht machen, wenn es nicht sicher ist. Es geht hier um Menschenleben..."

Escobar droht Netflix

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Zwar sind die genauen Umstände des Todes von Muñoz noch ungeklärt, Roberto de Jesús Escobar Gaviria (70), der Bruder des berüchtigten Drogenbarons Pablo Escobar (1949-1993), drohte Netflix allerdings vor wenigen Tagen in einem Interview mit dem Branchenmagazin "Hollywood Reporter". Netflix solle seine Sicherheitskonzepte überdenken und Auftragsmörder einstellen, um seine Leute zu schützen. "Narcos" erzählt in den ersten beiden Staffeln die Geschichte Escobars und seines Medellin-Kartells.

"Ich will nicht, dass Netflix oder irgendeine andere Produktionsfirma Filme in Medellin oder Kolumbien ohne die Erlaubnis von Escobar Inc. dreht, die mit mir oder meinem Bruder zu tun haben. Das ist sehr gefährlich. Besonders ohne unseren Segen. Dies ist mein Land", erklärte Gaviria. Seine Anwälte befänden sich gerade in Verhandlungen mit Netflix und forderten eine Milliarde Dollar. "Wenn wir das Geld nicht bekommen, dann machen wir ihre kleine Show dicht."

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