Diese 5 Alltagsdinge werden sich bald völlig verändern

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So wird die Technik, die ihr täglich benutzt, künftig aussehen.

Kaum zu fassen, dass das Internet vor gerade einmal 25 Jahren in unsere Haushalte Einzug gehalten hat. Oder, dass das Smartphone erst zehn Jahre alt ist. Die Technologie entwickelt sich so schnell, dass es fast schon ein Vollzeitjob ist, mit allen Neuerungen Schritt zu halten. Fünf Theorien, wie sich Technik, die wir täglich benutzen, entwickeln könnte:

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Das Handy

Erst vor einem Jahrzehnt ist das Smartphone zur Massentechnologie geworden. Es hat weite Teile unseres Lebens grundsätzlich verändert. Wie geht es mit dem Gerät weiter?

Als Konsens gilt, dass die Kamera zum Herzstück wird. Dabei wird 3D-Technologie genutzt, um Funktionen wie die Gesichtserkennung (wie sie etwa das neue iPhone nutzt) und Augmented Reality zu verbessern, wobei Daten auf dem Bildschirm über dem Kamerabild eingeblendet werden, um zusätzliche Informationen bereitzustellen.

Ein Beispiel: Kauft ihr ein neues Sofa und wollt wissen, wie es in eurem Wohnzimmer aussehen wird, schaut ihr einfach durch euer Handy und seht es in den heimischen vier Wänden auftauchen.

Die neuen Features sind allerdings energiehungrig. Auch an der Batterie der Handys muss sich etwas ändern. Das kabellose Aufladen wird deutlich wichtiger. Das geht mit Induktionstechnik. Dabei bezieht das Gerät Energie von Ladepunkten in der Nähe und geht nie leer. Am Ende der Augmented-Reality-Revolution wird das Handy als Gegenstand vielleicht sogar ganz verschwinden und durch Wearable-Geräte ersetzt – etwa Headsets, Brillen oder Kontaktlinsen. Der Terminator lässt grüßen.

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Das Auto

Die Ära des Elektroautos hat längst begonnen. Noch eine Generation wird es dauern, dann sind E-Autos die Norm auf unseren Straßen. Der nächste große Schritt werden selbstfahrende Autos sein. An der Technik werden noch Schwächen ausgemerzt. Doch dass das autonome Fahrzeug Realität wird, gilt in der Industrie als sicher.

Unser Umgang mit Autos wird sich grundsätzlich ändern. Wir können zwar noch selbst fahren, aber Fahrzeuge werden mehr zu einem ausgelagerten Raum unserer Wohnung – ob Wohnzimmer, Büro oder sogar Partyraum auf Rädern.

Die Windschutzschreibe und Fenster könnten dann genutzt werden, um Filme, das Fernsehprogramm, den Computer-Desktop oder Augmented-Reality-Inhalte zu projizieren. So lassen sich etwa Inhalte über die vorbeiziehende Landschaft abrufen.

Zudem wird mit selbstfahrenden Autos ein vollständig synchronisiertes Straßensystem möglich. Mit Satellitendaten und einem Algorithmus lassen sich Autos so steuern, dass Staus vermieden werden, indem die Fahrzeuge auf Alternativrouten geschickt werden.

Ebenfalls denkbar sind Autos, die beim Fahren Energie erzeugen – mit Straßen, die kinetische Energie aufnehmen können. Piezoelektrische Kristalle, die in den Boden, in Bürgersteige und sogar Schuhsolen eingearbeitet werden, stellen bei Druck kleine Stromladungen bereit. Auf einer Autobahn, wo ständig Autos darüberfahren, würden sie gewaltige Mengen Energie erzeugen.

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Der PC

In den vergangenen Jahren hat der PC viel von seiner Popularität eingebüßt – vor allem, weil Geräte wie Handy und Tablets Teile seiner Aufgaben übernommen haben. Darum wird immer unklarer, was das eigentlich ist – ein Computer.

Sicherlich werden die Geräte leichter und flexibler als die Brocken, die noch immer marktbeherrschend sind. Eine Möglichkeit: Der PC wird nicht mehr als eine Art Schlüssel, den man in überall verfügbare Terminals einsteckt und dann Zugriff auf seinen Desktop bekommt.

Fast alle technischen Innovationen unserer Zeit werden sich in der Zukunft niederschlagen – ob es um die Erkennung von Stimme oder Gesicht geht, um Augmented Reality oder die neuesten Entwicklungen bei künstlicher Intelligenz, bei der der Computer mit seinem Nutzer spricht und sogar Vorschläge auf Grundlage von Verhalten und Stimmung macht.

Die Arbeitsgeschwindigkeit und der Speicher bleiben die wichtigsten Vorteile des PCs. Nach Meinung von Wissenschaftlern werden sie sich weiter exponentiell entwickeln – bis die Technik die sogenannte Quanten-Klasse erreicht. „Diese Technologien werden in ein paar Millisekunden Probleme knacken, für die der schnellste konventionelle Computer heute Jahre braucht“, sagt Winfried Hensinger von der Universität von Sussex.

Aus dem Bereich der Science-Fiction stammt die Möglichkeit, den PC direkt mit dem menschlichen Gehirn zu verbinden – damit würde das Gerät im Wortsinne zu einem „Personal Computer“. Charles M Lieber, Professor für Chemie an der Harvard-Universität, sagt dazu: „Das würde uns erlauben, 3D-Nano-Elektronik mit unseren neuralen Netzwerken zu verbinden.“ Mensch und Maschine würden sich zum Cyborg verbinden. Vielleicht lassen sich unsere Probleme dann durch simples Ein- und wieder Ausschalten lösen.

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Das Internet

Das Internet erscheint uns heute völlig normal. Doch tatsächlich integriert sich das Netz erst jetzt in unser Leben. Ein Beispiel: An vielen Orten gibt es Schwierigkeiten, ein WLAN-Signal zu bekommen. Das wird ein Ende haben – dann wird die Abdeckung so gut sein, dass ständiger, flüssiger Zugang zum Internet möglich ist.

Zudem sind alle möglichen Haushaltsobjekte mit dem Internet verbunden – bekannt als Internet der Dinge. Kühlschränke werden bei schwindendem Lebensmittelbestand Essen nachbestellen, der Wecker weist die Kaffeemaschine an, rechtzeitig den Cappuccino zuzubereiten, Waschmaschinen sortieren selbstständig die Wäsche und wählen die perfekte Zeit, den Waschgang zu starten – etwa, wenn Strom am günstigsten ist.

Das Internet wird zum Kleber, der die sogenannte Smart City zusammenhält. Es ermöglicht, Energie zwischen öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden auszutauschen. Es kann auch die Routen von Feuerwehr und Krankenwagen optimieren, indem es in Ballungsräumen verkehrsfreie Wege schafft.

Die Kehrseite? Grundrechte wie die Privatsphäre müssen vielleicht neu verhandelt werden. Das Thema wird umso wichtiger, wenn unsere Bewegungen und Gewohnheiten rund um die Uhr verfolgt werden.

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Das Fernsehen

Bleibt noch der gute alte Fernseher. In unserer High-Tech-Welt scheint er wie ein Relikt aus alten Zeiten. Doch selbst, wenn wir einen großen Teil unserer Freizeit damit verbringen, auf Bildschirme in unserer Hand zu starren, wollen die meisten noch immer Filme auf einer Fläche anschauen, die so groß ist, dass man wirklich in das Geschehen eintauchen kann.

Ultradünne Fernseher wie den „Wallpaper“-OLED-TV von LG gibt es bereits. Manche sind so leicht, dass sie von Magneten an der Wand gehalten werden können.

In der Zukunft wird ein faltbarer „Überall-Fernseher“ die Norm. Man rollt ihn auf wie ein Poster und hängt ihn auf wo man mag.

Vielleicht aber geht es auch eher darum, ein Bild auf eine beliebige Oberfläche zu projizieren. Der Fernseher der Zukunft ist womöglich eher ein Mini-Projektor. Im besten Fall zeigt er 3D-Filme, die man anschauen kann, ohne die speziellen Brillen zu tragen.

Electrify the World ist eine Initiative von Nissan. Als Pionier im Bereich Elektromobilität glaubt Nissan daran, dass unser jetziges Handeln zu einer nachhaltigeren Zukunft beiträgt.

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