POLITIK
25/09/2017 15:03 CEST | Aktualisiert 25/09/2017 15:50 CEST

Plötzlich ganz andere Verteilung: Das ist das "ehrliche" Ergebnis der Wahl

  • Die Wahlbeteiligung ist bei dieser Bundestagswahl im Vergleich zu 2013 stark gestiegen

  • Ein Viertel der Deutschen hat dennoch kein Kreuz gesetzt

  • Im Video oben seht ihr, welches Ergebnis sich ergibt, wenn es eine Nichtwähler-Fraktion im Bundestag gebe

Die Bundesrepublik ist offenbar politisiert. Die Wahlbeteiligung ist mit rund 76 Prozent im Vergleich zu 2009 (70,9 Prozent) und 2013 (71,5) bei dieser Bundestagswahl stark angestiegen.

Dennoch: Würden die Nichtwähler eine eigene Fraktion stellen, wären sie die zweitstärkste Kraft im neugewählten Bundestag.

Mit 24,4 Prozent lägen die Nichtwähler somit knapp hinter der CDU/CSU, die nach dieser Rechnung bei 24,9 Prozent der Stimmen läge. Die SPD käme damit auf 15,7 und die AfD auf nur 9,9 Prozent. Die FDP würde 7,9 Prozent der Stimmen erhalten und Linke und Grüne jeweils 6,7 Prozent.

Dieses Wahlergebnis würde mögliche Regierungsptionen erschweren. Sowohl eine große Koalition als auch "Jamaika" - wie sie jetzt möglich sind - hätten dann keine regierungsfähige Mehrheit.

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(ll)