Fünf-Prozent-Hürde - Was die Wahlregelung bedeutet

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BUNDESTAG
Bei den Hochrechnungen und Ergebnis der Bundestagswahl ist es immer wieder zu hören: die Fünf-Prozent-Hürde, die Sperrklausel. | Fabrizio Bensch / Reuters
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  • Die Fünf-Prozent-Hürde heißt Sperrklausel
  • Nur mit Parteien, die mindestens 5,0 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnten, ziehen in den Bundestag

Bei den Hochrechnungen und Ergebnis der Bundestagswahl ist es immer wieder zu hören: die Fünf-Prozent-Hürde, die Sperrklausel. Denn nicht jede Partei, die auf einem Stimmzettel steht, schafft auch den Einzug in den Bundestag.

Bei der Sitzverteilung werden nur Parteien berücksichtigt, die mindestens fünf Prozent der gültigen Zweitstimmen erreicht haben - es sei denn, sie erobern drei oder mehr Direktmandate (Grundmandate).

Welche Stimmen gar nicht gezählt werden

Die Stimmen für die an der Hürde gescheiterten Parteien gehen verloren. Das trifft auch auf die Erststimmen für die Direktkandidaten aus den Wahlkreisen.

So 2013 die der FDP, die mit 4,8 Prozent erstmals nicht in den Bundestag einzog.

Wer etwa mehrere Parteien ankreuzt oder Bemerkungen auf dem Stimmzettel macht, hat jedoch ungültig gewählt. Das gilt auch
für Menschen, die gar nichts ankreuzen. Einfluss auf das Wahlergebnis hat das alles keinen.

Allerdings werden ungültige Stimmen bei der Wahlbeteiligung mitgezählt.

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