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23/09/2017 16:07 CEST

AfD-Kandidatin hat einen Polizisten getreten - jetzt wurde sie verurteilt

dpa
Eine AfD-Demonstration in Hamburg (Archivbild)

  • Die Hamburger AfD-Kandidatin Delphine Thiermann hat im April laut dem "Spiegel" einen Polizisten verletzt

  • Nun wurde sie zu einer Geldstrafe verurteilt

Eine AfD-Kandidatin aus Hamburg ist laut Informationen des "Spiegels" von einem Gericht wegen Körperverletzung und Widerstands gegen einen Polizisten zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Bei der AfD-Politikerin handelt es sich demnach um die 26-jährige Delphine Thiermann. Sie habe im April einen Polizisten mit ihren hochhackigen Schuhen so stark gegen den Knöchel getreten, dass dieser tagelang krankgeschrieben sei, berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe.

Der Beamte sei von einem Taxifahrer zu Hilfe gerufen wurde, nach dem Thiermann ihn nicht bezahlen wollte und gegen den Sitz getreten habe. Als sie weggehen wollte, habe der Beamte sie festgehalten.

Die Polizei habe im Blut von Thiermann einen hohen Alkoholwert festgestellt. Das Amtsgericht sei deshalb in seinem Urteil von verminderter Schuldfähigkeit ausgegangen, berichtet der "Spiegel". Das Urteil ist noch nicht rechts kräftig.

Kontakte zu den Identitären

Thiermann kandidiert für die Bundestagswahl im Kreis Hamburg-Nord für die AfD. Sie ist seit 2016 stellvertretende Landesvorsitzende der Jungen Alternative (JA) in Hamburg und nennt auf der Webseite der AfD Innere Sicherheit als einen ihrer Schwerpunkte.

Thiermann soll Kontakte zur der rechtsradikalen Identitären Bewegung (IB) haben. Sie habe 2015 bei einer Weihnachtsfeier der Identitären teilgenommen, berichtete die "http://www.zeit.de/hamburg/politik-wirtschaft/2017-02/identitaere-bewegung-hamburg-rechtsextremismus" im Februar 2017.

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(ujo)

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