Berliner denkt, die Polizei steht vor der Tür - und begeht einen schweren Fehler

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Berliner denkt, die Polizei steht vor der Tür - und begeht einen schweren Fehler | ullstein bild via Getty Images
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  • Unbekannte haben einen 64-jährigen Mann in seiner Wohnung überfallen
  • Die Täter haben geklingelt und sich offenbar als Polizisten ausgegeben
  • Der Mann wurde mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus gebracht

Unbekannte haben einen 64-jährigen Mann in seiner Wohnung in Berlin überfallen. Das geht aus einer Meldung der Berliner Polizei vom Freitag hervor. Der Mann wurde am Donnerstagnacht offenbar von falschen Polizisten angegriffen.

Nach ersten Erkenntnissen alarmierte eine 33-Jährige gegen 23.40 Uhr die Polizei, nachdem sie Hilferufe des Mannes aus der Wohnung unter ihr gehört hatte. Polizisten trafen den 64-Jährigen kurz darauf in seiner Wohnung an. Sein Gesicht, seine Hände und seine Kleidung waren mit Blut verschmiert.

Einer der Männer schlug den 64-Jährigen sofort nieder

Er schilderte dann den Beamten, dass es gegen 23.30 Uhr an seiner Wohnungstür geklingelt hatte. Nachdem er gefragt hatte, wer dort sei und mit „Polizei“ geantwortet worden war, öffnete er die Tür. Das war ein Fehler. Sofort drangen zwei Männer in die Wohnung ein, von denen einer den Mieter sofort mit einer Faust mehrfach ins Gesicht geschlagen haben soll.

Der Mann ging zu Boden. Einer der Täter hat dann weiter auf den Mann eingeschlagen. Sein Komplize durchsuchte währenddessen die Zimmer nach Wertgegenständen. Anschließend verließ das Räuber-Duo die Wohnung und ließ den 64-Jährigen verletzt zurück.

Ob etwas entwendet wurde, ist bisher nicht bekannt. Der Überfallene erlitt Kopfverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn in ein Krankenhaus.

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