Gerry McCann wird gefragt, ob er seine Tochter Maddie getötet hat - seine Antwort wirft Fragen auf

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MADDIE MCCANN
Gerry McCann wird gefragt, ob er seine Tochter Maddie getötet hat - seine Antwort wirft Fragen auf | STR New / Reuters
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  • Maddie McCann ist nun bereits seit zehn Jahren verschwunden
  • Als ihr Vater in einem Interview gefragt wird, ob er sie umgebracht hätte, macht dieser wirre Aussagen

Vor zehn Jahren ist die damals dreijährige Maddie McCann aus einer Ferienanlage in Portugal verschwunden. Auch heute noch gibt es zahlreiche Schlagzeilen über den Vermisstenfall: Immer wieder tauchen neue Details und Analysen auf, die mögliche Tathergänge belegen sollen.

Mitschuld der Eltern

Eine besonders verstörende Theorie besagt, dass Maddies Eltern genau wissen, was an dem Abend des Verschwindens geschehen ist und sie vielleicht sogar selber ihre Finger im Spiel hatten.

Um diese Theorie zu belegen, wird im Netz oft auf ein Interview mit Gerry McCann, Maddies Vater, verwiesen. Und das seit mehreren Jahren. Als er vor laufenden Kameras gefragt wird, ob er seine Tochter umgebracht hätte, antwortet McCann sehr wirr. Fast eine halbe Minute stottert er herum.

Expertin meint: Sie lügen

Pamela Meyer ist Autorin und zertifizierte Lügenexpertin. Meyer hat bereits Bill Clintons Auftritt nach der Lewinsky Affäre analysiert und ist Autorin des Buches “Liespotting - sichere Wege Betrug festzustellen”.

Für sie sind wirre Sprache und undeutliche Aussagen eindeutige Signale, dass jemand nicht die Wahrheit sagt. Auch Zeit zu schinden und sich zu wiederholen sind solche Anzeichen. Auf den Auftritt von Maddies Vater träfen diese Anzeichen teilweise zu.

Doch Fakt ist: Bis heute konnte Maddies Eltern nicht nachgewiesen werden, etwas mit dem Verschwinden ihrer Tochter zu tun zu haben.

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(jg)

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