Sanitäterinnen teilen Video von Neugeborenen - was sie mit ihnen machen, ist schrecklich

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  • Zwei Sanitäterinnen haben ein Video veröffentlicht, das schreckliche Szenen zeigt
  • Unter anderem lassen sie ein neugeborenes Baby zu Rapmusik "tanzen"
  • Die Aufnahmen seht ihr im Video

Zwei junge Frauen aus dem amerikanischen Florida haben sich scheinbar nicht viel dabei gedacht, als sie auf Snapchat Bilder aus ihrem Alltag als Sanitäterinnen in einem Krankenhaus veröffentlichten. Was darauf zu sehen ist, ist nämlich einfach nur furchtbar.

Unter anderem haben sie ein Foto gepostet, das ein Neugeborenes in einer Decke zeigt. Eine der beiden Sanitäterinnen streckt dem Baby dabei den Mittelfinger entgegen. Zu dem Bild schreibt sie: “Was ich im Moment von den kleinen Teufeln halte.” Doch damit nicht genug.

Sanitäterin: "Dafür kommen wir in die Hölle"

Auf ihrem Account filmt sie eine weitere Kollegin, die ein Neugeborenes an den Händen packt und zum Lied “In Da Club” von 50 Cent “tanzen lässt”. Dabei hört man die Frau hinter der Kamera lachend sagen: “Dafür kommen wir in die Hölle.”

Denise Shellito sah die erschreckenden Bilder. Sie postete die Aufnahmen auf Facebook “in der Hoffnung, dass diese kindischen Mädchen getadelt werden und ihre Jobs verlieren.”

Eltern schlagen Alarm

Ihr Post erhielt viel Aufmerksamkeit und wurde von tausenden Nutzern geteilt und kommentiert. Besonders Eltern erschüttert der Gedanke, dass so mit ihren Kindern umgegangen werden könnte. “Wenn das mein Kind wäre… Neugeborene sind so hilflos und zerbrechlich. Warum auf Erden würde jemand auf den Gedanken kommen, dass das okay wäre? Was ist mit der Gesundheit der Kinder? Das ist einfach nur falsch”, schreibt ein Facebook-User.

Die Frauen wurden suspendiert

Mittlerweile hat sich das Krankenhaus zu den Aufnahmen geäußert. Auf Facebook gab die Einrichtung offiziell bekannt: “(Anmerkung der Redaktion: Das Verhalten) ist abscheulich, inakzeptabel, unglaublich unprofessionell und kann nicht toleriert werden.”

Die zwei Frauen wurden vom Dienst suspendiert. Nun wird gegen sie ermittelt.

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