Schweizer Restaurants finden Geldscheine in ihren Toiletten - jetzt ermittelt die Polizei

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TOILET
Schweiz: Wer hat zehntausende Euro in Genfer Toiletten entsorgt? | RyanJLane via Getty Images
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  • In Genf wurden zehntausende Euro die Toilette heruntergespült
  • Die zerschnittenen Geldscheine verstopften weitere Toiletten in der Umgebung
  • Die Schweizer Polizei ermittelt

Geld loswerden kann man auf unzählige Arten. In der Schweiz griff jemand zu einer sehr ungewöhnlichen Methode - und spülte zehntausende Euro die Toilette hinunter.

Der Vorfall ereignete sich schon im Mai diesen Jahres und sorgte für Aufsehen, weil die Geldscheine mehrere Toiletten in Genf verstopften. Jetzt bestätigte Vincent Derouand, ein Sprecher des Schweizer Justizministeriums, dass Unbekannte in einer Filiale der Bank UBS in Genf zerschnittene 500-Euro-Scheine im WC entsorgt haben.

Die Restaurant-Betreiber beschwerten sich, weil die Scheine die Toiletten verstopften

Dabei verstopften sie nicht nur die Toilette der Bank, sondern auch die Abflussrohre. So erschienen in den Kloschüsseln umliegender Restaurants zerschnittene Euroscheine. Die Abflussrohre mussten repariert werden - und die Restaurant-Betreiber beschwerten sich wegen der Kosten.

Daraufhin meldete sich offenbar ein Anwalt, der anbot, die Klempnerkosten zu übernehmen. Die Restaurant-Betreiber zeigten sich damit beruhigt und zogen die Beschwerden zurück. Trotzdem ermittelt jetzt die Polizei.

Offenbar gehört das zerschnittene Geld Frauen aus Spanien

Offenbar gehörten die zerschnittenen Geldscheine Frauen aus Spanien, die sie in der Bankfiliale deponiert hatten. Auch der Anwalt behauptete, er handele in ihrem Namen. Doch nach wie vor ist unklar, wer das Geld in den Toiletten entsorgt hat - und warum.

Die Polizei hat die zerschnittenen Scheine konfisziert und will nun herausfinden, woher sie kommen. Denn laut Justizsprecher könnte die Herkunft des Geldes zweifelhafter Natur sein.

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(ujo)

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