Berliner regt sich über Falschparker auf – und greift zu einer radikalen Maßnahme

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  • "Notes of Berlin" hat einen Zettel veröffentlicht, der an einem Auto in Berlin gefunden wurde
  • Darauf regt sich ein Berliner über einen Falschparker auf
  • Zu welcher drastischen Maßnahme ihm ein Leser rät, erfahrt ihr in unserem Video

Der Satz "Is mir egal“ ist das heimliche Motto Berlins. Das zeigte schon der herrlich witzige und treffende Werbespot der Berliner Verkehrsbetriebe BVG mit Musiker Kazim Akboga.

Ein wütender Zettel, den “Notes of Berlin” veröffentlicht hat, illustriert diese wohl typische Berliner Haltung und spielt mit dem Werbespot. Er wurde an einem parkenden Auto im Stadtteil Friedrichshain gefunden.

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Auf der Notiz, die ihr in unserem Video sehen könnt, steht: "Ich parke vor der Einfahrt – ist mir egal! Das Schild 'Einfahrt bitte freihalten' ist gut lesbar - ist mir egal! Auf dem Hinterhof sind Garagen. Die Nutzer bezahlen Miete dafür - mir egal!“ Außerdem droht der Verfasser des Zettels dem Falschparker mit dem Ordnungsamt.

"Einfach mal die Luft aus allen Reifen lassen"

Einem Leser von “Notes of Berlin” geht das nicht weit genug. Er wohnt angeblich auch in Friedrichshain und gibt eine sehr drastische und verbotene Empfehlung: "Einfach mal die Luft aus allen Reifen lassen und warten, bis der Eigentümer des PKW fluchend neben seinem Auto steht."

Er schreibt weiter: "So mache ich das immer, wenn einer vor unserer Einfahrt parkt“ und behauptet: "Dann parkt auch keiner mehr vor der Einfahrt.“ Na, dann ist das Ordnungsamt wohl doch die bessere Option.

Wer auch ein Notiz entdeckt hat, kann diese gerne einsenden an: notes@notesofberlin.com

Leserumfrage: Wie fandet ihr uns heute?

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(ujo)

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