Wahl-O-Mat Bundestagswahl 2017: Welche Partei passt am besten zu euch?

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Welche Partei passt zu euch? | martin-dm via Getty Images
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  • Das Wahl-O-Meter zur Bundestagswahl 2017 ist live
  • Internetnutzer beantworten Thesen - das Hilfe-Tool wertet aus, welche Partei am ehesten mit ihrer Meinung übereinstimmt

Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl soll euch helfen - bei der Frage rund um den 24. September: Welche Partei vertritt eure Meinung in den kommenden vier Jahren vermutlich am besten?

Spielerisch können die Nutzer herausfinden, welche Parteiprogramme am meisten mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen.

So auch zur Bundestagswahl 2017.

Hier geht's zum Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2017
Hier gibt's den Wahl-O-Mat als App

Wie funktioniert der Wahl-O-Mat

Wer den Wahl-O-Mat beginnt, kann 38 Thesen beantworten - mit "Stimme zu", "Stimme nicht zu" oder "neutral". Auch gibt es die Option, eine These zu überspringen.

Themen sind zum Beispiel:

  • Bei der Terrorismusbekämpfung soll die Bundeswehr im Inland eingesetzt werden dürfen.
  • Betreiber von Internetseiten sollen gesetzlich dazu verpflichtet sein, Falschinformationen ("Fake News") zu löschen, auf die sie hingewiesen wurden.
  • Arbeitsverträge sollen weiterhin ohne Angabe von Gründen befristet sein dürfen.

32 von 33 zugelassenen Parteien haben zuvor die Thesen ebenfalls beantwortet. Anschließend berechnet das interaktive Programm mittels eurer Antworten, mit welchen Parteien eure eigene Meinung am meisten übereinstimmt. Ihr könnt auch auswählen, mit welchen Parteimeinungen euer Ergebnis verglichen werden soll.

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Das Spiel kann keine fundierte Auseinandersetzung ersetzen, aber es hilft sich ganz ungezwungen mal dem Thema Wahl zu beschäftigen.

Was sagen die Umfragen?

Manche nutzen neben ihrem Wahl-O-Mat-Ergebnis vielleicht auch die Umfrageergebnisse: Eine Woche vor der Bundestagswahl geht es mit der SPD weiter bergab. Im "Sonntagstrend" des Emnid-Instituts für die "Bild am Sonntag" verlor die Partei von Martin Schulz zwei Punkte und kam nur noch auf 22 Prozent - den niedrigsten Wert seit der Übernahme der Kanzlerkandidatur im Januar.

Auch die Union verlor einen Punkt im Vergleich zur Vorwoche, liegt mit 36 Prozent aber weiter deutlich in Front. Die AfD legte um zwei Punkte auf elf Prozent zu und ließ die Linke (zehn Prozent), FDP (neun Prozent) und die Grünen (acht Prozent) hinter sich.

Was sagt der "Sonntagstrend" über die Parteien?

Eine Mehrheit der Befragten stellte der großen Koalition aus CDU/CSU und SPD ein gutes Zeugnis aus. 55 Prozent gaben an, die Regierungszeit sei "eher gut" für Deutschland gewesen, 38 Prozent bewerteten sie als "eher schlecht".

Emnid ermittelte auch, dass 58 Prozent der Bürger die Politik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mitverantwortlich für den Erfolg der AfD machen. 34 Prozent teilten diese These nicht.

Schulz gibt sich trotz der anhaltend schlechten Umfragewerte für seine Partei demonstrativ gelassen. "Die Meinungsforscher entscheiden nicht die Wahl, sondern die Menschen", sagte der SPD-Kanzlerkandidat in einem Interview mit Portal "t-online". "Wenn 50 Prozent der Wähler sich noch nicht entschieden haben, dann ist alles möglich."

Und da hat er nicht unrecht: Am 24. September entscheidet jeder Wahlberechtigte mit, was in den kommenden vier Jahren in Deutschland geschehen wird.

Das planen die Parteien für Deutschland

Wer sich also weiter informieren will, kann zum Beispiel in die Wahlprogramme der Parteien schauen. Hier findet ihr die Versprechen jener Parteien, die nach den aktuellen Umfragen in den Bundestag einziehen werden:

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Mit dpa-Material.

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