Alice Weidel hat verraten, was sie morgens als erstes macht - es sagt viel über ihr Weltbild

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  • In einer Rede in Chemnitz hat Alice Weidel ihr morgendliches Ritual verraten
  • Während andere Menschen gemütlich frühstücken, sucht die AfD-Politikerin eigenen Angaben zufolge das Netz nach Bluttaten ab
  • Die wichtigsten Infos des Textes seht ihr zusammengefasst auch im Video oben

Es ist ein eigenartiges Morgenritual, das AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel von sich preisgegeben hat.

In einer Rede in Chemnitz Ende August soll sie darüber gesprochen haben. Die Szene ist in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel" zu finden, in einem großen Portrait über die AfD-Politikerin.

"Das Erste, was ich morgens mache, ist, auf meinem Handy Nachrichten zu lesen", soll sie in der Rede gesagt haben. So weit, so wenig überraschend.

Dann aber gebe sie bei Google die Begriffe "Mann" und "Messer" ein. Das soll sie dann auch in Chemnitz auf der Bühne getan haben - und wahllos Nachrichten vorgelesen haben.

Nur belegen lässt sich Weidels Märchen von vielen Messerangriffen nicht

"So geht das die ganze Zeit nach zwölf Jahren Merkel", soll die dann gesagt haben. Weidel sorgt sich schon beim Aufwachen um die angeblich steigende Kriminalität in Deutschland - dieses Bild will die AfD-Spitzenkandidatin von sich vermitteln.

Es sagt viel darüber aus, wie Weidel die Welt sieht. Und wie sie Politik macht. Denn es gibt keine Belege in der Kriminalstatistik, dass die Zahl der Messerangriffe in den vergangenen Jahren gestiegen ist. "Doch davon sagt Weidel nichts", schreibt der "Spiegel".

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(lk)