Justin Bieber: Mega-Zoff mit Schock-Rocker Marilyn Manson

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Marilyn Manson bei einem Auftritt in den USA 2015

Dass Teenie-Star Justin Bieber (23, "Believe") gerne T-Shirts von Rock- und Metal-Bands trägt ist nichts Neues. Auch nicht, dass er das Design einiger Metal-Shirts für sein eigenes Merchandise abkupferte auch - schließlich war die Aufregung im Netz im vergangen Jahr groß. Besonders sorgte für Empörung, dass Bieber das ikonische "Bigger Than Satan"-Shirt (zu Deutsch: Größer als Satan) von Schock-Rocker Marilyn Manson (48, "The Pale Emperor") fast eins zu eins übernahm und es für knappe 200 Dollar im Nobel-Geschäft "Barneys" verscherbelte. Nun äußerte sich Manson in einem Interview mit dem US-Musik-Magazin "Consequence Of Sound" das erste Mal dazu und lässt kein gutes Haar an Bieber...

Denn als sich die beiden Musiker im vergangenen Jahr das erste Mal trafen, habe Manson ihn darauf angesprochen und dieser habe nur geantwortet: "Ich habe dich wieder relevant gemacht". Ein ziemlich überhebliches Statement des Teenie-Schwarms, das gar nicht gut bei Manson ankam: "Er hat sich wie ein echtes Stück Scheiße verhalten, als er die Arroganz hatte, das zu sagen", so Manson, der mit bürgerlichem Namen Brian Warner heißt. Außerdem habe Bieber ihn während des Gesprächs ständig angefasst - was sich der 48-Jährige natürlich nicht gefallen ließ: "Ich habe ihm gesagt: 'Halt dich zurück, du reichst mir gerade mal bis zum Schwanz'".

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Fiese Retourkutsche

Nach dieser unangenehmen Begegnung ließ die Retourkutsche von Manson nicht lange auf sich warten. Er habe Bieber versprochen, bei seinem Konzert am nächsten Tag mit ihm gemeinsam den Manson-Hit "The Beautiful People" zu performen. Natürlich tauchte Manson nie auf, doch Bieber habe bis zum Schluss daran geglaubt, weil "er tatsächlich so dumm war", so der Sänger weiter.

Auch Biebers Einnahmen an dem Shirt habe er einkassiert. Zwar behauptete der Designer Fear of God damals, Manson habe ihm und Bieber die Nutzungsrechte für das Bild eingeräumt, doch das verneint der Schock-Rocker: "Sie haben sich nicht mal gewehrt. Sie verhielten sich, als ob sie bereits gewusst hätten, dass sie etwas was falsch gemacht haben", so der Musiker.

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