Condor-Piloten filmen Stewardessen beim Sex im Flugzeug - und prahlen mit den Aufnahmen

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CONDOR AIRLINE
Piloten des Ferienfliegers sollen Stewardessen heimlich beim Sex im Flugzeug und auĂźerhalb gefilmt oder fotografiert haben. | herraez via Getty Images
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  • Condor-Piloten sollen Stewardessen beim Sex heimlich gefilmt haben
  • Die betroffene Fluglinie reagierte mit einer "Crewinformation"
  • Wieso gegen die Piloten bisher nicht vorgegangen werden kann

Eine Sex-Affäre beschäftigt Condor: Piloten des Ferienfliegers sollen Stewardessen heimlich beim Sex im Flugzeug und außerhalb gefilmt oder fotografiert haben.

Danach hätten die Männer ihre Bilder wie Trophäen herum gereicht. Ohne dass die Frauen davon wussten. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf Angaben aus Firmenkreisen und einen Brief der Geschäftsführung.

In einer sogenannten "Crewinformation“ hat Condor seine Angestellten vor "strafrechtlicher Relevanz“ von "heimlichen Videoaufnahmen und deren Verbreitung“ gewarnt.

Condor warnt vor "erheblichen Konsequenzen"

"Wir haben von folgendem Sachverhalt Kenntnis erlangt: Innerhalb des Kreises der Piloten gibt es offensichtlich einige Kollegen, die heimlich Fotos und/oder Videoaufnahmen von den weiblichen Kolleginnen machen, die die Betroffenen bei eindeutigen sexuellen Handlungen zeigen“, zitiert "Focus" aus dem Schreiben der Airline, vom 12. Juni 2017.

Dieses Bildmaterial würden die Piloten im Anschluss gegenüber Kollegen veröffentlichen, "und zwar ohne das Wissen oder vor allem ohne das Einverständnis der betroffenen Kolleginnen“.

Der Aushang warnt die Übeltäter vor "erheblichen (arbeits- und strafrechtlichen) Konsequenzen“ bis hin zum "Entzug ihrer Zuverlässigkeitsüberprüfung“, dazu drohten ihnen Freiheitsstrafen bis zu zwei Jahren.

Fluggesellschaft geht jeglichem Verdacht rigoros nach


Die Fluggesellschaft Condor erklärte gegenüber "Focus", man gehe "jeglichem Anfangsverdacht rigoros nach“. Allerdings lägen der Fluglinie "hinsichtlich der genannten Gerüchte“ bis jetzt "keinerlei Belege oder Aussagen vor, die Ansatzpunkt für eine Verfolgung wären“.

Daher habe man die Mitarbeiter "vorsorglich über ein Rundschreiben unmissverständlich über die Missbilligung und rechtlichen Konsequenzen durch das Unternehmen informiert“.

Warum sich keine der Frauen meldet

Ein über die Affäre gut unterrichteter Informant erklärte gegenüber "Focus": Die Piloten wüssten sehr genau um die Brisanz ihrer Aufnahmen.

Die betroffenen Flugbegleiterinnen fürchteten aus Angst vor einer öffentlichen Bloßstellung den Gang zur Polizei oder zu Vertrauensleuten der Personalvertretung.

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(ujo)

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