PewDiePie reagiert auf Rassismus-Vorwurf: "Ich bin einfach ein Idiot"

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So reagiert PewDiePie auf die Rassismus-Vorwürfe

Mit 57,2 Millionen Abonnenten ist PewDiePie (27) der bekannteste YouTuber der Welt. Man sollte meinen, dass ein Mensch in dieser Position sich seiner Vorbildfunktion - gerade für viele Kinder und Jugendliche - durchaus bewusst ist. Doch ist das bei PewDiePie so? Er spielt in seinen Clips vorwiegend Videospiele und kommentiert diese. Kürzlich stand Felix Kjellberg, so sein richtiger Name, allerdings wegen einer ganz bestimmten Äußerung in der Kritik. In einem Livestream zum PC-Hit "Playerunknown's Battlegrounds" bezeichnete er einen Konkurrenten als "Nigger" und "Arschloch". Jetzt entschuldigt sich PewDiePie dafür in einem rund 90-sekündigen Video.

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Es war nicht das erste Mal

"Es war etwas, das ich im Eifer des Gefechts gesagt habe", beginnt der YouTuber mit seiner Entschuldigung. Er habe das "schlimmste Wort" gesagt, an das er in dem Moment dachte und es sei ihm dann "irgendwie rausgerutscht". Er sei von sich enttäuscht, da er offenbar "nichts aus all den vergangenen Kontroversen" gelernt habe. Anfang 2017 hatte Disney die Zusammenarbeit mit PewDiePie aufgekündigt, nachdem jener Videos online gestellt hatte, die unter anderem antisemitische Witze enthielten.

Seiner Vorbildfunktion sei er sich wider Erwarten aber doch bewusst. "Es ist nicht so, dass ich denke, dass ich sagen oder tun kann, was ich will, und damit davon komme. [...] Ich bin einfach ein Idiot." Es sei nicht okay gewesen, dass er das Schimpfwort verwendet habe. "Es tut mir wirklich leid, falls ich jemanden mit all dem gekränkt, verletzt oder enttäuscht habe. In der Position, in der ich mich befinde, sollte ich es besser wissen." So könne er nicht weitermachen, denn das schulde er sich und seinen Zuschauern. Hoffen wir mal, dass das auch klappt.

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