"Mother!" startet im Kino - ein völlig unberechenbarer Film mit Jennifer Lawrence

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  • "Mother!" startet am 17. September in den deutschen Kinos
  • Der Film der Woche ist ein emotionaler Höllenritt mit Jennifer Lawrence
  • Was Cineasten erwarten dürfen

“Mother!” - das Kino-Highlight am Donnerstag, den 14. September: Der berühmte Dichter (Javier Bardem) lebt mit seiner Ehefrau (Jennifer Lawrence) in einem abgeschiedenen Landhaus mitten im Nirgendwo. Er versucht seine Schreibblockade zu überwinden, während sie das einst abgebrannte Anwesen mit Leidenschaft wieder renoviert und einrichtet.

Doch eines Tages steht ein unheimliches Ehepaar vor der Tür (Ed Harris und Michelle Pfeiffer), welches der Schriftsteller gegen den Willen seiner Frau bei sich hausen lässt. Er genießt die Aufmerksamkeit und scheint dabei nicht das fürchterliche Unglück zu erahnen, welches auf das Ehepaar zukommt.

Der New Yorker Regisseur Darren Aronofsky packt mit dieser Geschichte eine große Keule aus und zieht eine biblische Schöpfungsgeschichte als Haunted-House-Horror-Trip auf. Ein Film mit ekstatischen Überhöhungen bis zum Exzess - “Mother!” hat sich das Ausrufezeichen im Titel wahrlich verdient.

Für das Film- und Serienportal isnotTV, Partner der HuffPost, ist "Mother!" daher der Kinofilm der Woche.

Es ist der absolute Hingucker, den ihr nicht versäumen solltet. Eure Meinung könnt ihr außerdem mit Fans weltweit austauschen.

"Mother!" - je weniger man vorab weiß, umso besser

Darren Aronofsky hat die Freigabe an Informationen zu seinem Projekt “Mother!” besser geheim gehalten als Disney bei “Star Wars: Das Erwachen der Macht” - und somit sehr viel Neugier geschürt. Zu Recht, denn je weniger man vorab über den Inhalt weiß, desto besser und spannender wird das Filmerlebnis.

Wie man es vom intelligenten Regisseur bereits kennt, sind seine Filme vor allem für ihren düsteren und konfusen Touch bekannt. Wer also “Requiem for a Dream” oder “Black Swan” gesehen hat, wird Aronofskys Handschrift in “Mother!” wiedererkennen.

Eine Parallele zu seinen vorherigen Streifen ist übrigens auch gewollt, wie der Regisseur selbst sagt: Denn er wollte eine ähnlich düstere Geschichte erzählen wie in “Black Swan” (bei Amazon Video könnt ihr euch Film online ausleihen). Ob das jetzige Drama tatsächlich in die Richtung geht, kann durch die ominöse Geheimhaltung nur vermutet werden.

Star-Koch Anthony Bourdain’s Meinung zu “Mother!”:

Der Film beweist Lawrence's Können

Jennifer Lawrence kennt man privat nur als ungehobelten Tomboy, als Schauspielerin jedoch zeigt sie vor allem bei ernsten Rollen ihr schauspielerisches Talent. Sie war bereits seit Oktober 2015 für ein Mitwirken im Gespräch und gab sogar ihre Hauptrolle in “The Rosie Project” (den gleichnamigen Roman bietet Amazon an) auf, um sich ihrer Rolle in “Mother!” vollkommen zu verschreiben.

Eine gute Entscheidung, denn sie ist auch die einzige Figur, für die man so etwas wie Empathie empfinden kann. Der Stammkameramann begleitet Jennifer Lawrence oft mit seiner Handkamera, so dass man ihr auf Schritt und Tritt folgt und aus ihrer Perspektive den Horror miterlebt, den sie erleiden muss.

Erwähnenswert ist auch, dass ihr die fünfte Oscar-Nominierung zuwinkt, indem sie eine nicht sonderlich tiefgründige Rolle mit ihrer Persönlichkeit füllt und dem Begriff der “leidenden Ehefrau” eine neue Dimension verleiht.

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mother Die heile Welt eines Ehepaares bricht zusammen, als sie unerwarteten Besuch bekommen. “Mother!“ ist der Kinostart der Woche. (Foto: Protozoa Pictures)

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