Reporterin wurde von Trump sexuell belästigt - ihre Schilderungen sind fürchterlich

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Reporterin behauptet, von Trump sexuell belästigt worden zu sein - ihre Schilderungen sind fürchterlich | Jonathan Ernst / Reuters
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  • Donald Trump wird regelmäßig Sexismus vorgeworfen
  • Jetzt beschreibt die Reporterin Katy Tur, wie der US-Präsident sie im Wahlkampf belästigte

Donald Trumps Präsidentschaftswahlkampf war geprägt von seiner Frauenfeindlichkeit und seinem unangemessenen Verhalten Frauen gegenüber.

Das Video, in dem Trump lachend sagt, er könne Frauen "an die Muschi greifen", wann er wolle, ist nur ein Beispiel dafür. Ein anderes ist der Fall der NBC-Journalistin Katy Tur. In ihrem neuen Buch beschreibt sie, wie sie zum Opfer eines sexuellen Übergriffes durch Trump wurde.

"Meine Augen weiten sich. Mein Körper wird ganz starr. Mein Herz hört auf zu schlagen"

In einem Kapitel ihres Buches "Unbelievable: My Front-Row Seat to the Craziest Campaign in American History" schreibt Tur nicht nur darüber, wie Donald Trump sie während seiner Wahlkampfreden attackierte und herablassend als "Little Katy" bezeichnete. Sondern auch, wie er sie sexuell belästigte.

Der Vorfall habe sich kurz vor einem Auftritt in der Sendung "Morning Joe", einer Frühstückssendung im US-Fernsehen, ereignet. "Bevor ich wusste, wie mir geschah, waren seine Hände auf meinen Schultern", schreibt Tur.

"Seine Lippen waren auf meiner Wange. Meine Augen weiten sich. Mein Körper wird ganz starr. Mein Herz hört auf zu schlagen"

"Trump nennt Katy Turs Bericht "Fake News"

Tur schreibt, ihr erster Gedanke nach dem Schock sei gewesen, dass hoffentlich niemand den Übergriff gesehen habe: "Scheiße, ich hoffe, die Kameras haben das nicht eingefangen. Meine Bosse würden mich nie wieder ernst nehmen."

Donald Trump selbst bestritt die Vorwürfe von Tur auf Twitter - wenngleich etwas indirekt: "Faszinierend zu beobachten, wie Menschen Bücher und Artikel über mich schreiben, obwohl sie überhaupt nichts über mich wissen und keinen Zugang zu mir haben. FAKE NEWS!"


Dieser Artikel erschien zuerst in der HuffPost USA und wurde von Josh Groeneveld übersetzt.

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