Nachbarin beschwert sich über lauten Sex eines Pärchens - das kontert mit wütendem Brief

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  • Ein Berliner erhielt eine Beschwerde, weil er und seine Partnerin zu laut Sex gehabt hätten
  • Daraufhin schreibt er einen Aushang an die Nachbarin, der es in sich hat
  • Was daran vielen Leuten ein Rätsel aufgibt, seht ihr im Video oben

Nachbarn regen sich gerne über alle möglichen Sachen auf. Die Kinder trampeln zu wild, der Hund bellt zu oft und das Gestöhne der Sex-Partnerin des Nachbarn ist zu laut.

Ein Aushang, der auf der Internetseite “Notes of Berlin” veröffentlicht wurde, scheint eine Retourkutsche auf eine solche Beschwerde zu sein.

Der Verfasser stänkert darin gegen die ”Anti-Nymphe aus dem Vorderhaus” - zugegeben, man hat schon nettere Anschreiben gelesen.

"Wer Samstag morgens um fünf Uhr schlafen will, der sollte in den Prenzlberg ziehen!"

Der Mann beklagt, dass sich seine Partnerin "durch die Scheiß-Beschwerde" der Nachbarin nun "nicht mehr voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren" könne.

Weiter macht er klar: "Wer Samstag morgens um fünf Uhr schlafen will, der sollte in den Prenzlberg ziehen und anfangen, Gartenzwerge zu sammeln!" So weit, so kurios.

Debatte über Berliner Freiheit

Letztlich hat der Zettel unter Internetnutzern sogar eine angeregte Debatte zum Berliner Freigeist ausgelöst. Einige stimmen dem Verfasser zu, dass die Nachbarin mit ihrer Beschwerde überreagiert habe.

Auf welcher Seite man in diesem kuriosen Streit steht, bleibt aber letztlich wohl jedem selbst überlassen.

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(chr)

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