Massenschlägerei in Zug nach Duisburg: Der Lokführer entscheidet zu handeln

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TRAIN GERMANY
Passenger Train passing on a bridge in Frankfurt, Germany. | LeoPatrizi via Getty Images
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  • In einem Regionalzug kommt es zu Handgreiflichkeiten
  • Der Lokführer fährt daraufhin nicht mehr weiter

Eine Schlägerei im Zug bremste Reisende am Samstagabend aus. Der Lokführer des Regionalexpresses nach Duisburg stoppte planmäßig am Hauptbahnhof in Mülheim an der Ruhr - und fuhr danach nicht mehr weiter. Er habe sich dem Nachrichtenportal "Der Westen" zufolge geweigert, nur einen Meter weiterzufahren.

Grund: Selbst er hatte von der Massenschlägerei in einem Waggon erfahren - und rief deshalb die örtliche Polizei. Das berichtet das Nachrichtenportal "Focus Online" und beruft sich auf die zuständige Bundespolizei.

Schläger verschwanden aus dem Zug

Aber als die Beamten beim Bahnhof ankamen, waren die Randalierer bereits verschwunden. Auch soll es keine Zeugen für den Vorfall gegeben haben. Die örtliche Polizei soll daher lediglich die Videoüberwachung am Bahnhof gehabt haben, um die möglichen Schläger zu finden.

Die Suche blieb wohl ohne Erfolg.

Eine Zeugin berichtet jedoch dem "Westen", dass sich fast 40 Menschen geprügelt haben. Manche von ihnen hätten Butterfly-Messer und Schlagstöcke benutzt.

Demzufolge soll es sich um Schwarzafrikaner gehandelt haben, die in Essen zugestiegen sind.

Auch in Essen gab es eine Massenschlägerei

Dort soll es nach einem Stadtfest bereits zu einer Schlägerei gekommen sein, die sich auch auflöste, bevor die Polizei eintraf. In diesem Fall wurde ebenfalls von Schwarzafrikanern berichtet.

Ob die beiden Ereignisse wirklich in Zusammenhang stehen, konnte die Bundespolizei "Focus Online" nicht bestätigen.

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(ujo)

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