Zwei Trump-Vertraute sind sicher: Der US-Präsident wird im Weißen Haus unwissentlich unter Drogen gesetzt

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TRUMP WHITE HOUSE
Zwei Trump-Vertraute sind sicher: Der US-Präsident wird im Weißen Haus unwissentlich unter Drogen gesetzt | Kevin Lamarque / Reuters
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  • Der ehemalige Trump-Berater Roger Stone und der Radiomoderator Alex Jones glauben: Jemand verabreicht Donald Trump heimlich Medikamente
  • Quellen hätten ihnen zugetragen, dass der US-Präsident manchmal auffällig lallen würde

In einer Welt, in der Donald Trump Präsident der Vereinigten Staaten ist, wird das Absurde zur Normalität. Ein schrulliger Antisemit wie Roger Stone wird da zum (mittlerweile ehemaligen) Politikberater des Präsidenten, ein halbwahnsinniger Verschwörungstheoretiker wie Alex Jones zu einem der bekanntesten Radiomoderatoren des Landes.

Wenn zwei Charaktere dieses fragwürdigen Formates aufeinander treffen, ist klar, dass in der Folge das Surreale die wundersamsten Blüten schlägt. Die These, die Stone und Jones in dessen Sendung "InfoWars" am Montag diskutierten: Setzt jemand im Weißen Haus heimlich Donald Trump unter Drogen?

"Er lallt immer wieder beim sprechen"

Stone brachte die Diskussion ins Rollen: "Er lallt immer wieder beim Sprechen, das ist, was mir Sorgen macht", sagte er Jones per Videoschalte. "Lass mich dir klar sagen: Ich habe eine Quelle bei der 'New York Times', einen Reporter, der mir gesagt hat, er mache sich Sorgen, weil der Präsident am Telefon gelallt habe."

Was dann könnte eine Erklärung für Trumps Lallen sein? Für Stone ist der Fall klar: Denn Trump trinke gar keinen Alkohol, "und er nimmt mit Sicherheit auch keine Drogen." Die einzige Erklärung, die also bleibe, sei, dass der Präsident unfreiwillig irgendwelche Medikamente nehme.

"Ich habe jetzt von zwei Quellen gehört, dass er in Gesprächen orientierungslos wirke und lallen würde", sagte Stone über Trump. "Das ist für mich ein klarer Hinweis dafür, dass er unter Drogen gesetzt wird."

"Er muss unbedingt einen unabhängigen Doktor sein Blut testen lassen"

Jones schien vollkommen entgeistert von Stone's kruder Theorie zu sein: "Wenn ich Gespräche mit Trump hatte, dann hat er stets wie ein Schauspieler gesprochen. So präzise, so glatt. Und dann höre ich, er soll lallen - das ist, whoah."

Wer könnte Trump vergiften? Jones und Stone schafften es nicht, das Geheimnis zu lüften. Nur so viel: Trumps neuer Stabschef, General John Kelly, soll es nicht gewesen sein.

Doch Jones warnte Präsident Trump: "Er muss einen unabhängigen Arzt, nicht den aus dem Pentagon, sein Blut testen lassen."

Das klang alles sehr gefährlich, sehr aufgeregt. Fast ging in der Diskussion das einzige Argument unter, das wirklich der Rede wert war. "Es könnte ja auch sein", so sagte Stone, zu Trumps Verteidigung, dass er einfach nur erschöpft gewesen sei.

Klingt einleuchtend.

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(lp)

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