Trump könnte sein Luxus-Domizil für "Irma"-Flüchtlinge öffnen

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Bisher bleiben die Türen von Donald Trumps Luxusdomizil Mar-a-Lago geschlossen

Hurrikan "Irma" hat mit voller Wucht Florida getroffen. Millionen Haushalte sind ohne Strom, Hunderttausende Menschen harren in Notunterkünften aus. Doch viele der 390 bereitgestellten Unterkünfte haben bereits keinen Platz mehr, um alle Schutz-Bedürftigen aufzunehmen. Viele fordern deshalb US-Präsident Donald Trump (71) via Twitter dazu auf, sein Luxusdomizil Mar-a-Lago in der Stadt Palm Beach für die Opfer zu öffnen. Bisher allerdings ohne Erfolg.

Unter den prominentesten ist auch Filmemacher Michael Moore (63, "Michael Moore in TrumpLand"). Der überzeugte Trump-Kritiker nahm bereits am vergangenen Freitag entsprechende Forderungen auf und twitterte: "Hat er schon Mar-a-Lago als Zuflucht geöffnet?" Bis jetzt wurde der Tweet über 17.000 Mal geteilt.

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Seine Anwesen bleiben geschlossen

Doch Trumps Anwesen befindet sich selbst in der Evakuierungszone und wurde bereits am Freitag geschlossen - ebenso wie drei weitere Objekte. Amanda Miller, Sprecherin der Trump Organisation, erklärte dazu: "Die Teams unserer vier Immobilien ergreifen alle notwendigen Vorsichtsmaßnahmen und folgen den Anweisungen der lokalen und staatlichen Behörden, um sicherzugehen, dass jeder in Sicherheit ist. Unsere drei privaten Grundstücke in Florida, der Mar-a-Lago Club, der Trump International Golf Club und der Trump National Golf Club wurden alle geschlossen", zitiert die "Los Angeles Times" aus einem Statement. Damit steht eine Öffnung der Anwesen momentan nicht zu Debatte.

Trumps Luxusanwesen in Mar-a-Lago aus der Vogelperspektive

Sollte Mar-a-Lago jedoch keine Schäden davon tragen, könnten die Forderungen, Trump solle seine Anwesen endlich für die Opfer zur Verfügung stellen, wieder laut werden. Nach Hurrikan "Harvey" hatte Trump angekündigt, eine Million Dollar aus eigener Tasche zu spenden. Ob die Opfer von "Irma" eine ähnlich hohe Spende erwarten können, ist bisher unklar.

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