Fischer taucht im Ozean - als er zurück an der Oberfläche ist, wiegt er 30 Kilo mehr

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  • Ein peruanischer Fischer hat bei seinem bisher letzten Tauchgang 30 Kilogramm zugenommen
  • Stickstoff hatte sich in Form von Bläschen in seinem Körper eingelagert
  • Wie der Mann nach dem Tauchgang aussah, seht ihr im Video oben

Alejandro Ramos Martínez ist ein erfahrener Fischer. Doch bei seinem vorerst letzten Tauchgang auf hoher See ist etwas gewaltig schief gelaufen. Denn seitdem wiegt der Peruaner 30 Kilogramm mehr.

Das berichten unter anderem das peruanische Online-Portal "peru.com" und der peruanische Sender "América TV".

Er hat einen fatalen Fehler begangen

Bei dem zusätzlichen Gewicht handelt es sich jedoch nicht um Fett, sondern um Stickstoff. Der Fischer hat einen fatalen Fehler begangen: Er ist offenbar zu schnell wieder aus dem Wasser aufgetaucht. Dadurch setzte sein Körper innerhalb kürzester Zeit große Mengen an Stickstoff frei.

Der lagerte sich dann in Form von Gasbläschen in Blut und Gewebe ein.

Beim Tauchen ins Wasser nicht der Druck je nach Wassertiefe zu. Beim Auftauchen hingegen sinkt der Druck wieder - der Körper kann sich an den Druckausgleich nur langsam gewöhnen.

Dem Fischer konnte bereits geholfen werden

Das ist für Martínez nicht nur unangenehm, sondern kann ernste körperliche Folgen nach sich ziehen. Man spricht in diesem Fall von der Taucher- oder auch Dekompressionskrankheit.

Um ihm zu helfen, haben sich die Ärzte gegen eine Operation entschieden - sie sei zu risikoreich gewesen. Stattdessen verabreichten sie dem Fischer hundertprozentigen Sauerstoff. So konnte sein Körpervolumen schon um 30 Prozent reduziert werden.

Wieso es überhaupt zu dem Tauchunfall gekommen ist, ist bislang nicht klar.

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(ll)

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