Darum knien sich Prinz William und Herzogin Kate immer hin, wenn sie mit ihren Kindern sprechen

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  • Prinz William kniet sich meistens hin, wenn er mit seinen Kindern spricht
  • Auch seine Frau, Herzogin Kate, macht das
  • Dahinter steckt ein psychologisches Konzept

Eins fällt auf vielen Fotos von Prinz William und George auf: Der Vater kniet neben seinem Sohn. Er spricht mit ihm, hält seine Hand und der kleine George reagiert. Er hört seinem Vater offensichtlich sehr interessiert zu.

william george

Obwohl das sicher viele Familien so handhaben, drängt sich die Frage auf, warum sich Thronfolger William auf das "Niveau" seines kleinen Sohnes begibt. Vielleicht steckt hinter seinem Verhalten der Rat eines Pädagogen aus dem Königshaus?

Die spanische Tageszeitung "El Pais" hat sich in einem Artikel mit der Frage beschäftigt. Und sich zahlreiche psychologische Studien angesehen. Immer wieder taucht der Name Carl Rogers auf. Der Psychologe hat bereits 1957 das Konzept des "aktiven Zuhörens" entwickelt.

Dieser psychologische Ansatz soll dem Kind dabei helfen, die Welt der Erwachsenen besser zu verstehen und mehr Empathie zu entwickeln. Außerdem soll dadurch eine größere Vertrautheit zwischen den Gesprächspartnern entstehen. Auch Missverständnisse könnten minimiert werden.

Auch Herzogin Kate kniet sich hin, bevor sie ihren Kindern etwas mitteilt

Das alles kann aber nur gelingen, wenn sich Prinz William auf eine Stufe mit Prinz George begibt. Auch Herzogin Kate scheint diesen psychologischen Ansatz in ihre Erziehung einfließen zu lassen.

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Auf der Hochzeit ihrer Schwester Pippa Middleton, ist dieses Bild entstanden, das die Herzogin und ihre Tochter Charlotte zeigt:

kate

Aktives Hören hilft Eltern, das Verhalten ihrer Kinder zu analysieren

"Oft versuchen Eltern aus Bequemlichkeit, das sofortige Gehorsam ihrer Kinder zu erreichen", heißt es in dem Artikel der "El Pais". Dabei ist das der falsche Ansatz. Denn so analysieren die Eltern nicht, was wirklich geschieht und was die Kinder gerade stört.

Aktives Hören erlaubt den Erwachsenen, den richtigen Ansatz zu übernehmen, ohne dabei tyrannisch zu sein.

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Dieser Artikel erschien bei der HuffPost Italien und wurde von Bettina Steinke aus dem Italienischen übersetzt.

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(mf)

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