Illner stellt SPD-Frau Özoguz eine abstruse Frage zu Flüchtlingen - der verschlägt es die Sprache

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  • In der ZDF-Talkshow "Illner" kam es zu einer kuriosen Szene
  • Denn Talkmasterin Maybrit Illner wartete mit einer absurden Idee zur Flüchtlingskrise auf
  • Die Szene aus der ZDF-Talkshow seht ihr oben im Video

Obergrenze oder nicht Obergrenze? Das scheint derzeit die wichtigste Frage zu sein, die es in der Flüchtlingsdebatte gibt.

Und diese Frage diskutierte auch Talkmasterin Maybrit Illner mit ihren Gästen am Donnerstagabend unter dem Titel "Flucht, Einwanderung, Integration – wer hat ein Konzept?"

Zu Gast: Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), die Integrationsministerin Aydan Özoguz (SPD) und FDP-Chef Christian Lindner.

Neues gab es in der Diskussion von den Politikern nicht. Dafür kam eine eigenwillige Idee von der Moderatorin selbst.

"Untergrenze für Flüchtlinge"

Denn Illner platzte mit dem Vorschlag einer "Untergrenze für Flüchtlinge" in einen Streit zwischen Herrmann und Özoguz. Illner schlug Özoguz vor: "Sie könnten als eine international denkende SPD, Frau Özoguz, auch dafür plädieren, dass wir eine Untergrenze brauchen."

Worte fand die SPD-Politikerin aber ersteinmal nicht. Auf Illners Frage folgten Sekunden betretener Stille. Özoguz lächelte nur gequält.

"Das erscheint mir gerade paradox"

Aber Illner ließ nicht locker und fragte noch einmal: "Dass wir ein so reiches Land sind, ja, das ist jetzt die Frage, sie könnten sich tatsächlich überlegen, dass wir ein so reiches und wohlhabendes Land sind, dass wir auch eine Grenze nach unten definieren wollen, weil wir helfen wollen."

Hier hatte sich Özoguz wieder gefangen und antwortete mit einer mächtigen Satzgirlande:

"Also das erscheint mir gerade paradox, wir sind ja alle froh, wenn Menschen nicht fliehen müssen, wenn möglichst niemand auf der Flucht sein muss, wir haben unterschiedliche Ströme und danach geht auch unser Asylrecht, also entweder, wenn sie aus dem Krieg kommen, dann haben sie ein Recht Asyl, aber wir wissen ganz genau und darüber sprechen wir ja auch oft, es kommen auch Menschen aus Armut und wirtschaftlichen Gründen, aber die haben keine Chance Asyl zu bekommen. Aber da jetzt zu sagen, da sollten ganz viele kommen, das finde ich..."

An dieser Stelle sprang Illner wieder ein und warf Özoguz an den Kopf: "Aber es stehen Millionen vor der Tür."

Dann bemerkt sie wohl ihren Irrtum und schloss mit dem Satz: "Also, paradoxe Idee. Wir sind bei Christian Lindner..."

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(jg)