Kate Millett: Frauenrechtlerin stirbt mit 82

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Kate Millet hatte in Paris einen überraschenden Herzinfarkt

Mit "Sexus und Herrschaft" wurde die Autorin und Aktivistin Kate Millett (1934 - 2017) 1970 zu einer Größe der Frauenbewegung. Am Mittwoch starb die Feministin nun an einem Herzinfarkt bei einem Besuch in Paris, wie die "New York Times" berichtet. Das habe ihre Partnerin Sophie Keir bestätigt. Die beiden New Yorkerinnen flogen jährlich nach Paris, um dort ihre Geburtstage zu feiern.

Ihre auf ihrer Dissertation basierendes Buch "Sexus und Herrschaft", das den Untertitel "Die Tyrannei des Mannes in unserer Gesellschaft" trägt (im Original: "Sexual Politics"), gilt als einer der Klassiker des Feminismus. Geboren wurde Millett 1934 im US-amerikanischen St. Paul. Am 14. September wäre Millett 83 Jahre alt geworden.

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"Eine Pionierin des feministischen Gedankens"

Unter anderem Schauspielerin Lena Dunham (31, "Girls"), die sich selbst schon häufig für die Rechte von Frauen eingesetzt hat, verabschiedete sich via Twitter von Millett. Sie sei sehr traurig vom Ableben Milletts zu hören. Millet sei "eine Pionierin des feministischen Gedankens" gewesen und habe das Stigma psychischer Erkrankungen bekämpft.

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