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07/09/2017 18:36 CEST | Aktualisiert 07/09/2017 18:37 CEST

Studenten und Auszubildende: Warum Nachbarn die besten sind

Neustockimages via Getty Images
Studierende und Auszubildende sollten sich mit den Menschen von nebenan gut stellen

  • Wer eine eigene Wohnung hat, hat plötzlich auch Nachbarn

  • Werkzeug, Essen und Urlaubsdienste machen das Leben schöner

  • Studierende und Auszubildende sollten sich mit den Menschen von nebenan gut stellen

Mit dem Studium oder der Ausbildung beginnt ein neues Leben. Für manchen auch in einer neuen Stadt - mit neuen Nachbarn. Haben früher die Eltern die Beziehungen mit den älteren Menschen in der Umgebung gepflegt, ist man jetzt selbst gefragt.

Manchem reicht es, einfach höflich zu sein. "Hallo" und "Guten Abend", die Musik nachts nicht voll aufdrehen - mehr braucht es dann nicht, dass selbst der griesgrämigste Bewohner einen zufrieden lässt.

Aber in Serien wie die Sitcom "The Big Bang Theory" gehört es schon fast dazu, dass die Menschen ihren Nachbarn um Hilfe bitten.

Nicht ohne Grund. Denn die Hausgemeinschaft oder die Nachbarn im Haus nebenan können zu einer praktischen Anlaufstelle für jede Gelegenheit werden.

Angebot: Mit dem Social-Media-Portal "Nebenan.de" könnt ihr euch mit euren Nachbarn online absprechen.


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Werkzeug und handwerkliches Talent findet sich schnell

Schon beim Einzug wird es dem einen oder anderen auffallen: Der Haustand ist noch nicht perfekt. Man besitzt vielleicht einen Schraubenzieher und einen Hammer - aber für den kleinen Schrank braucht man sicher etwas Anderes.

Einen Werkzeugkasten hat man als junger Erwachsener vielleicht noch nicht. Die Familie von nebenan möglicherweise schon.

Mit einem freundlichen "Bitte" findet sich aber in der Nachbarschaft auch jemand für Probleme mit Computern oder anderen technischen Fragen.

Foodsharing macht Speisen vielfältiger

Wer daheim ausgezogen ist, stellt schnell fest: Essen kann ins Geld gehen. Also kauft man vielleicht mal Großportionen - so schlimm kann es ja nicht sein drei Tage Nudeln und Tomatensauce zu essen?

Nach wenigen Monaten kann man die einst beliebten Gerichte nicht mehr sehen. Die Sauce schimmelt - und das Gemüse hat man vor dem Heimaturlaub im Küchenkörbchen vergessen. Jedes Jahr wirft ein Mensch in Deutschland 82 Kilogramm Lebensmittel weg, hat eine Studie aus Stuttgart ergeben.

Und das obwohl bei manchem das Geld knapp ist. Seiten wie "Foodsharing.de" helfen das Essen mit anderen zu teilen, bevor es schlecht wird.

Wer aber lieber spontan sein will, der kann sich auch bei solchen Themen mit seinen Nachbarn verbünden. Sei es, weil das Ei für das geplante Essen fehlt oder man die Großportion mit dem alleinstehenden Nachbarn von Gegenüber teilt.

Seid doch nett zueinander

Pflanzen machen die heimischen Räume wohnlicher. Auch reinigen sie die Luft und bauen Schadstoffe ab. Eltern, Familie und Freunde kommen vielleicht auch deshalb mit einem Gummibaum, einem Einblatt oder irgendwas Blühenden.

Wunderschön. Sobald man länger in den Urlaub will oder die Semesterferien daheim verbringen möchte, gibt es ein Problem: Wer pflegt das Zimmergrün?

Für Nachbarn ist es oft kein großer Aufwand kurz die Pflanzen zu gießen und die Post aus dem Briefkasten zu holen. Schließlich wissen sie: Irgendwann brauchen sie auch Hilfe.

Wenn der Postbote dreimal klingelt

... ist man oft nicht daheim. Denn am Vormittag steht die Universität oder der Job auf dem Plan. Die junge Mutter von nebenan ist aber vielleicht sowieso daheim und nimmt gerne das Päckchen an. Der Herr im Erdgeschoss geht erst später arbeiten.

Wichtig ist bei allen Vorteilen: Diese Hilfeleistungen basieren auf Gegenseitigkeit. Eine Hand wäscht die andere. Wenn ihr die Katze des Nachbarn füttert, wird dieser auch mal für eine Stunde auf euer Kind achten. Oder der Nachbar gießt die Pflanzen in euerer Abwesenheit - und umgekehrt.

Und wer weiß? Die Serie "Big Bang Theory" lässt uns glauben: Der Nachbar kann die ganz große Liebe sein - oder den Freundeskreis auf herrlich wahnsinnige Weise erweitern.

Hinweis: HuffPost Deutschland ist eine Marke des Unternehmens BurdaForward im Hause Hubert Burda Media. Burda ist auch an Nebenan.de beteiligt.

(tb)

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