Polizistin wurde in München in den Kopf geschossen - jetzt wendet sich ihre Familie mit einem Brief an die Öffentlichkeit

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MNCHEN
Die Frau wurde schwer verletzt | Focus Online
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  • Bei einer Schießerei in München-Unterföhring ist eine Polizistin im Juni schwer verletzt worden
  • Sie liegt weiterhin im Wachkoma
  • Jetzt hat ihre Familie einen emotionalen Brief veröffentlicht

Am 13. Juni 2017 wurde nach einer Auseinandersetzung am S-Bahnhof Unterföhring eine Polizistin in den Kopf geschossen.

Am Donnerstag wurde sie nun in eine Fachklinik nach Sachsen verlegt und wird vorerst dort weiter behandelt, wie die Münchner Polizei in einem Facebook-Post berichtet.

Ihr Zustand sei stabil, allerdings befindet sie sich immer noch im Wachkoma, heißt es dort.

"Die Gedanken und besten Wünsche der Münchner Polizistinnen und Polizisten begleiten sie auf diesem Weg und sind auch weiterhin bei ihr und ihren Angehörigen."

Jetzt haben die Eltern und der Freund der Polizistin einen emotionalen Brief verfasst. "Sie können sich sicherlich vorstellen, dass dieses Ereignis eine für uns und ihren Lebensgefährten emotional extrem schwierige Situation war und nach wie vor ist", beginnt der Brief.

"Wir haben gespürt, dass wir nicht alleine sind."

Dann bedanken sie sich für die Unterstützung und den Beistand der Münchner Polizei und für die Betreuung der Ärzte und des Pflegepersonals.

"Auf unterschiedlichsten Wegen erreichten uns sehr viele Zeichen der Solidarität und Anteilnahme aus München, dem Landkreis München und weit darüber hinaus. Sie gaben und geben uns viel Kraft und wir haben uns sehr darüber gefreut."

Die Verwandten der Polizistin bedanken sich sich für die große Anteilnahme und beenden den Brief mit den Worten:

"Es hat uns allen sehr gut getan, dass wir gespürt haben, dass wir nicht alleine sind."

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(jg)

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