Nach Oben-ohne-Fotos von Herzogin Kate: Magazin verurteilt

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Haben vor Gericht einen Erfolg erstritten: Prinz William und Herzogin Kate

Fünf Jahre nach der Veröffentlichung pikanter Oben-ohne-Bilder von Herzogin Kate (35) hat die französische Justiz das Klatsch-Magazin "Closer" verurteilt. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend. Das Strafgericht der Pariser Vorstadt Nanterre sprach der Herzogin und ihrem Ehemann, Prinz William (35), zudem 100.000 Euro Schadenersatz zu - das Paar hatte 1,5 Millionen Euro verlangt.

Die genannten Fotos entstanden im September 2012, als das Paar einige Tage in der französischen Provence verbracht hatte. Dass das Blatt die Paparazzi-Fotos der barbusigen Kate veröffentlichte, hatte für Entrüstung beim britischen Königshaus gesorgt. Die Art und Weise, wie die Fotos entstanden, wurde mit den Erfahrungen verglichen, die Prinzessin Diana (1961-1997) mit den Paparazzi gemacht hatte.

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Auch für William eine schmerzhafte Erfahrung

In einem Statement von Prinz William, das vor Gericht vorgelesen wurde, beschreibt der Thronfolger die Veröffentlichung aufgrund der Erlebnisse seiner Mutter als "umso schmerzvoller". Die britische "BBC" zitierte damals zudem aus Williams Statement: "Die heimliche Art, in der diese Fotos aufgenommen wurden, war besonders schockierend für uns, da sie unsere Privatsphäre verletzte."

Die Gegenseite hingegen hatte die Verwendung der Fotos verteidigt. Sie merkte an, dass nur vorteilhafte Bilder verwendet wurden, obwohl auch unvorteilhafte Aufnahmen vorhanden gewesen wären.

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