Lastwagen kracht in gesicherte Unfallstelle auf A2 - zwei Feuerwehrmänner sterben

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Zwei Feuerwehrmänner sind bei einem Einsatz auf der A2 in Brandenburg tödlich verunglückt. | deepblue4you via Getty Images
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  • Die Feuerwehr hilft nach einem Unfall auf der A2
  • Ein Lastwagen rammt unterdessen ein Feuerwehrauto
  • Das Gefährt kippt um - und begräbt zwei Einsatzkräfte unter sich

Einsatz-Drama bei Havel: Zwei Feuerwehrmänner sind bei einem Einsatz auf der A2 in Brandenburg tödlich verunglückt. Ein Lastwagen war in die gesicherte Unfallstelle gekracht. Dabei kippte ein Feuerwehrauto um - und tötete die zwei Einsatzkräfte.

Die Helfer wurden am frühen Dienstagmorgen zu einem Unfall bei Brandenburg an der Havel gerufen, teilte die Polizei mit. Ein Kleintransporter war auf einen Sattelschlepper aufgefahren. Der Fahrer wurde eingeklemmt und schwer verletzt.

Für die Rettungsarbeiten sperrten Polizei und Feuerwehr die rechte und die mittlere Spur.

Lastwagen kracht in Unfallstelle

Etwa eine Stunde nach dem ersten Unfall wollte ein 55-jähriger Lkw-Fahrer auf der linken Spur an der Unfallstelle vorbeifahren. Aus noch ungeklärter Ursache erfasste er dabei mit seinem Lastwagen ein Polizeiauto, das zur Sicherung auf der mittleren Spur stand.

Der Sattelzug kam ins Schlingern und prallte gegen das Feuerwehrauto. Es kippte um und begrub die beiden Feuerwehrmänner unter sich. Der 23-Jährige und sein 38-jähriger Kollege starben noch an der Unfallstelle. Der Lkw-Fahrer wurde verletzt.

Feuerwehr-Team wurde abgelöst: "Ich kann mich gar nicht in die Lage der Kameraden hineinversetzen"

"Ich kann mich gar nicht in die Lage der Kameraden hineinversetzen, die sehen mussten, was mit ihren Kameraden passiert ist", sagte der Schichtführer der Brandenburger Berufsfeuerwehr. Die Kräfte, die im Einsatz waren, wurden abgelöst und von Seelsorgern betreut.

Die Autobahn war seit dem zweiten Unfall zwischen den Anschlussstellen Brandenburg und Netzen in Richtung Berlin noch gegen neun Uhr gesperrt. In den Morgenstunden kam es zu kilometerlangen Staus.

Da die Sperrung noch mehrere Stunden andauern sollte, wurden Autos zur letzten Ausfahrt zurückgeleitet. Ein Gutachter war vor Ort und übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache.

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