Matt Damon verrät den wahren Grund für Donald Trumps Filmauftritte

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Donald Trump hatte in zahlreichen Filmen und Serien Gastrollen - ein Zufall war das nicht

Bevor er US-Präsident wurde, war Donald Trump (71) einer der berühmtesten Geschäftsmänner und Gelegenheits-Filmstar. Denn Trump tauchte vor allem in den 90ern und 2000ern in überraschend vielen TV- und Filmproduktionen auf, darunter etwa "Zoolander" oder "Ein Chef zum Verlieben". Doch nicht etwa, weil Regisseure sich um einen Gastauftritt des berühmten Immobilien-Tycoons gerissen hätten. Hollywood-Star Matt Damon (46, "The Great Wall") erklärte nun, warum Trump wirklich in so vielen Filmen mitspielen durfte: Es war schlicht eine Voraussetzung dafür, auf seinem Grund drehen zu dürfen.

"Die Vereinbarung lautete, dass man ihm eine Rolle ins Drehbuch schreiben musste, wenn man in einem seiner Gebäude drehen wollte", erzählte Damon "The Hollywood Reporter". Das kostete die Filmemacher oft Nerven und Zeit. "[Regisseur] Martin Brest musste etwas bei 'Der Duft der Frauen' unterbringen - und die ganze Crew wusste darüber Bescheid. Man musste eine Stunde seines Tages für eine dämliche Einstellung verschwenden: Donald Trump kommt rein und Al Pacino sagt: 'Hallo, Mr. Trump!' - man musste ihn beim Namen nennen - und dann geht er wieder."

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"Ich mache mir große Sorgen"

Für "Der Duft der Frauen" wurden einige Szenen im Plaza gedreht, das Trump damals gehört hatte. Dass Trump im fertigen Film nicht zu sehen ist, hat einen simplen Grund: Er wurde schlicht wieder herausgeschnitten. Laut Damon war es also wirklich reine Zeitverschwendung, die man für die Drehgenehmigung auf sich genommen hätte. "Aber ich schätze, bei 'Kevin allein in New York' haben sie ihn dringelassen." Auch in diesem Film ist das Plaza einer der Schauorte, und natürlich läuft Macaulay Culkin (37) in seiner Kultrolle dort prompt Donald Trump über den Weg.

Wie viele Hollywood-Stars ist auch Damon alles andere als glücklich darüber, dass Trump nun US-Präsident ist. "Ich mache mir natürlich große Sorgen über die aktuelle Lage und den Schaden, der unseren Institutionen angetan wird. Was er tut, ist einfach sehr schädlich."

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