"Indiana Jones 5": Shia LaBeouf soll nicht mitspielen, dabei sei alles ganz anders aus

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Shia LaBeouf spielt bei der Planung zu "Indiana Jones 5" keine Rolle mehr

Der fünfte Teil von "Indiana Jones" nimmt immer mehr Gestalt an. Drehbuchautor David Koepp verriet im Gespräch mit "Entertainment Weekly" einige Details, die Indy-Fans freuen dürften: Harrison Ford (75) wird definitiv wieder in die Rolle des Archäologen schlüpfen. Nicht mit dabei ist allerdings Shia LaBeouf (31, "Disturbia"), der in "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" Mutt Williams spielte.

Die Nachricht ist durchaus überraschend, denn Shia LaBeoufs Rolle entpuppte sich im vierten Teil der Reihe als Sohn von Indiana Jones und Marion Ravenwood (Karen Allen). Das Ende des Films deutet sogar an, dass er in einer möglichen Fortsetzung in die Fußstapfen seines Vaters treten könnte. Darin rollt Jones' berühmter Hut Mutt Wiliams vor die Füße. Doch bevor er ihn aufheben kann, schnappt sich Indy ihn.

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"Wir sind größtenteils zufrieden mit dem Drehbuch"

LaBeouf, der immer wieder mit Skandalen von sich reden macht, hatte den vierten "Indiana Jones"-Film 2010 im Gespräch mit der "LA Times" kritisiert. "Ich habe das Gefühl, der Geschichte, die die Leute so sehr lieben, nicht gerecht geworden zu sein." Ford sei ebenfalls unglücklich über den Film gewesen. "Es gab einen Grund, warum der Film nicht gut ankam." Ford nannte LaBeouf laut "Details" einen "verdammten Idioten" für diese Kommentare.

Tatsächlich waren die Reaktionen auf "Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels" vernichtend gewesen. Ob der neue Film, die Fans das vergessen lassen kann, bleibt abzuwarten. Mittlerweile habe man ein Drehbuch, mit dem man "größtenteils zufrieden" sei, führt Koepp weiter aus. Euphorie klingt anders. Im Juli 2020 soll der Film in die Kinos kommen.

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